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À la une · 22.02.2023 08:53

Pollenallergien: In Frankreich bereits Alarmstufe Rot ausgelöst

Während der milden und schönen Tage hat die Blütezeit einiger Arten bereits begonnen. Das veranlasste das Nationale Netzwerk für aerobiologische Überwachung (RNSA), in einigen Regionen Frankreichs die höchste Allergiewarnstuife auszurufen. Juckende Augen, trockener Husten,...

Während der milden und schönen Tage hat die Blütezeit einiger Arten bereits begonnen. Das veranlasste das Nationale Netzwerk für aerobiologische Überwachung (RNSA), in einigen Regionen Frankreichs die höchste Allergiewarnstuife auszurufen.

Juckende Augen, trockener Husten, eine juckende Nase - solche Symptome sind 20 % der französischen Bevölkerung wohlbekannt.

Mit den sehr milden Tagen dieses Winters, der eigentlich keiner ist, sind die Pollen wieder in der Luft. Eine Geißel für alle Allergiker, die diese Zeit besonders fürchten. Mitte Februar trifft das besonders auf Südfrankreich zu, wo ein Großteil der Departements wegen Allergierisiken als rot eingestuft ist.

Derzeit sind vor allem drei Pollenarten im Umlauf: Erle, Hasel und Zypresse. Letztere ist besonders häufig, da sie sich in ihrer Hauptverbreitungsphase befindet. Einzeln betrachtet ist das Vorhandensein dieser drei Pollenarten nicht so dramatisch. Aber das Trio zusammen sind sie ein explosiver Cocktail für Allergiker.

Dass so viele Pollen in der Luft sind, lässt sich durch die starke Sonneneinstrahlung in den letzten Wochen und die starken Winde erklären, die die Pollen verteilen. Die Situation dürfte sich ab dem heutigen Mittwoch allerdings etwas beruhigen, da die Meteorologen etwas Regen angekündigt haben. Regenfälle waschen Staub und die Pollen aus der Luft.

Bis der regen kommt, müssen Allergiker jedoch mit mehr oder weniger lästigen Symptomen rechnen: Reizungen der Augen, der Nase oder Müdigkeit, da auch die Schlafqualität beeinträchtigt wird, weil unser Körper Antikörper gegen das Allergen bildet.

Pollenflug im Februar ist bisher äußerst selten. Doch leider ist aufgrund des Klimawandels auch in den kommenden Jahren immer wieder damit zu rechnen. Die Blütezeit setzt in der Tat immer früher ein. Dies war zum Beispiel bei der bereits erwähnten Zypresse in diesem Jahr bereits im Januar der Fall - und es könnte sich auch auf andere Pollenarten ausweiten.

Aber nicht nur Allergiker sind davon betroffen. Auch Menschen, die bisher kaum oder gar nicht betroffen sind, könnten mit zunehmender Exposition empfindlicher werden.

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