Alle Artikel · 13.03.2023 12:28
Rentenreform: Streiks werden fortgesetzt - vor allem bei den Müllmännern in Paris
Die Streiks gegen die Rentenreform wurden auch am Sonntag, dem 12. März, fortgesetzt. In den Straßen von Paris haben sich aufgrund der Streiks bei der Müllabfuhr inzwischen 5.400 Tonnen Abfall in den Straßen angesammelt....
Die Streiks gegen die Rentenreform wurden auch am Sonntag, dem 12. März, fortgesetzt. In den Straßen von Paris haben sich aufgrund der Streiks bei der Müllabfuhr inzwischen 5.400 Tonnen Abfall in den Straßen angesammelt. Einige Abgeordnete sind besorgt über die Gesundheitsrisiken, die durch den Streik verursacht werden.
In den Straßen von Paris türmten sich am Sonntag, dem 12. März, riesige Berge von Müll. Am siebten Tag des Streiks der Müllmänner gegen die Rentenreform liegen 5.400 Tonnen nicht abgeholter Müll herum. Die Bewegung, die mindestens bis Mittwoch fortgesetzt werden soll, spaltet die eher verständnisvollen Anwohner. "Abgesehen von den Touristen versteht wohl jeder die Situation und warum der Müll auf der Straße liegt", erklärt eine Frau gegenüber France Télévisions. "Ich verstehe die soziale Bewegung auf Seiten der Müllabfuhr. Auf der anderen Seite herrscht jetzt Unordnung auf den Straßen", zeigt sich ein Passant eher kritisch.
Politiker sind über den Streik der Müllmänner besorgt.
Beunruhigte Abgeordnete warnten die PS-Bürgermeisterin der Stadt, Anne Hidalgo, vor einem möglichen Gesundheitsrisiko. "Es ist klar, dass, wenn ein Streik dieser Art länger andauert, auf die Gesundheitsrisiken hingewiesen werden muss", sagte Jean-Pierre Lecoq, LR-Bürgermeister des 6. Arrondissements der Hauptstadt, gegenüber Franceinfo.
Auch im Energie- und Transportsektor wurden die Streiks fortgesetzt.
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