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Aktuell · 22.06.2026 13:50

“Seuls les rebelles”: Eine leidenschaftliche Liebesgeschichte im von Konflikten erschütterten Beirut

Die französisch-libanesische Regisseurin Danielle Arbid präsentiert mit "Seuls les rebelles" eine bewegende Erzählung über eine verbotene Liebe inmitten politischer Turbulenzen.

Paris – 22.06.2026: Inmitten der von Konflikten geprägten Straßen Beiruts entfaltet sich in "Seuls les rebelles" eine leidenschaftliche Liebesgeschichte zwischen der sechzigjährigen Witwe Suzanne und dem zwanzig Jahre jüngeren, sudanesischen Migranten Osmane. Diese Erzählung, die von der französisch-libanesischen Regisseurin Danielle Arbid inszeniert wurde, beleuchtet die Herausforderungen einer interkulturellen Beziehung vor dem Hintergrund politischer Spannungen.

Suzanne, eine Libanesin palästinensischer Herkunft, begegnet Osmane eines Abends in Beirut. Trotz der offensichtlichen Altersdifferenz und der Tatsache, dass Osmane als illegaler Migrant ohne Papiere lebt, entwickelt sich zwischen den beiden eine tiefe Zuneigung. Ihre Liebe steht jedoch unter keinem guten Stern: Der Libanon befindet sich inmitten politischer Unruhen, und ihre Beziehung stößt auf Widerstand aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten. Trotz der widrigen Umstände finden Suzanne und Osmane Wege, ihrer Liebe Ausdruck zu verleihen und den Herausforderungen des Lebens zu trotzen.

Die Hauptrollen werden von der renommierten Schauspielerin Hiam Abbass als Suzanne und dem aufstrebenden Schauspieler Amine Benrachid als Osmane verkörpert. Die Chemie zwischen den beiden Darstellern verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe und Authentizität. Die Kameraarbeit von Céline Bozon fängt die Atmosphäre Beiruts ein und verstärkt die emotionale Wirkung des Films.

"Seuls les rebelles" wurde erstmals im Februar 2026 im Panorama-Programm der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin präsentiert. Die Kritiken lobten insbesondere die kraftvolle Erzählweise und die mutige Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Tabus. Der Film wird ab dem 24. Juni 2026 in den französischen Kinos zu sehen sein. Für Pariser Zuschauer bietet das Cinéma Orson Welles im 6. Arrondissement mehrere Vorstellungen an.

Danielle Arbid, bekannt für ihre einfühlsamen und oft provokativen Filme, greift in "Seuls les rebelles" erneut aktuelle gesellschaftliche Themen auf. Mit einer Laufzeit von 98 Minuten gelingt es ihr, die Komplexität menschlicher Beziehungen in einem von Konflikten geprägten Umfeld eindrucksvoll darzustellen. Die Filmmusik von Bachar Mar-Khalifé unterstreicht die emotionale Tiefe der Geschichte und trägt zur dichten Atmosphäre bei.

Für diejenigen, die sich für die Herausforderungen interkultureller Beziehungen und die politischen Spannungen im Nahen Osten interessieren, bietet "Seuls les rebelles" einen eindrucksvollen und nachdenklich stimmenden Einblick. Der Film lädt dazu ein, über Liebe, Widerstand und die Kraft des Einzelnen inmitten gesellschaftlicher Turbulenzen nachzudenken.

Die Veröffentlichung von "Seuls les rebelles" ist ein bedeutendes Ereignis im französischen Kino und verspricht, sowohl Kritiker als auch Zuschauer zu bewegen. Die Kombination aus einer fesselnden Geschichte, starken Darstellern und der Regie von Danielle Arbid macht den Film zu einem Muss für Liebhaber anspruchsvoller Kinokunst.

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