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À la une · 18.08.2024 09:34

Shanghai-Ranking: Französische Universitäten erobern die Top 100

Das neue Shanghai-Ranking (Academic Ranking of World Universities) ist veröffentlicht und bringt gute Nachrichten für Frankreichs Hochschullandschaft. Obwohl amerikanische Universitäten wie Harvard, Stanford und das MIT weiterhin unangefochten an der Spitze stehen, schneiden die...

Das neue Shanghai-Ranking (Academic Ranking of World Universities) ist veröffentlicht und bringt gute Nachrichten für Frankreichs Hochschullandschaft. Obwohl amerikanische Universitäten wie Harvard, Stanford und das MIT weiterhin unangefochten an der Spitze stehen, schneiden die französischen Universitäten hervorragend ab. Vier von ihnen schaffen es in die Top 100, wobei Paris-Saclay mit einem beeindruckenden 12. Platz glänzt – die beste Platzierung, die jemals eine französische Universität erreicht hat.

Paris-Saclay: Ein kometenhafter Aufstieg

Paris-Saclay ist seit 2020 in den Top 20 der Universitäten vertreten, aber dieses Jahr markiert einen entscheidenden Wendepunkt. Von Platz 15 auf Platz 12 vorzurücken, ist in einem so hart umkämpften Ranking keine Kleinigkeit. Es zeigt, dass die kombinierten Anstrengungen von Hochschulreformen und strategischen Investitionen endlich Früchte tragen. Präsident Emmanuel Macron ließ es sich nicht nehmen, diesen Erfolg auf dem sozialen Netzwerk X zu feiern. Er betonte, dass keine französische Universität jemals so gut in diesem weltweiten Ranking abgeschnitten hat.

Aber Paris-Saclay ist nicht allein. Drei weitere französische Universitäten – die Université Paris Sciences-Lettres (33. Platz), die Sorbonne-Universität (41. Platz) und die Université Paris-Cité (60. Platz) – haben im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich zugelegt. Diese positive Dynamik verspricht viel für die Zukunft des Hochschulwesens in Frankreich.

https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/1823974821442551977

Ein außergewöhnliches Jahr für französische Universitäten

Die Zahlen sprechen für sich: 25 französische Hochschulen sind unter den besten 1.000 der Welt vertreten, davon 18 in den Top 500. Die Tatsache, dass vier dieser Institutionen es in die Top 100 geschafft haben, ist ein klares Zeichen dafür, dass Frankreichs Hochschulsystem auf dem richtigen Weg ist.

Paris-Saclay, das sich durch seine exzellenten Forschungsleistungen auszeichnet, sticht besonders hervor. Dieses Ergebnis ist nicht nur eine Anerkennung für die Universität selbst, sondern auch für das französische Bildungssystem insgesamt. Die noch amtierende Ministerin für Hochschulbildung, Sylvie Retailleau, betonte auf X, dass Frankreich damit die drittstärkste Nation im Shanghai-Ranking sei, gemessen an der Anzahl der Hochschulen in den Top 20.

https://twitter.com/sretailleau/status/1823952234641600527

Die Bedeutung des Shanghai-Rankings

Seit 2003 bewertet das Shanghai-Ranking Universitäten weltweit anhand von sechs Kriterien. Dazu gehören die Anzahl der Nobelpreisträger und Fields-Medaillenträger (das Pendant zum Nobelpreis in Mathematik) unter den Absolventen und Dozenten, die Anzahl der am häufigsten zitierten Forscher in ihrem Fachgebiet und die Anzahl der Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften wie Science und Nature.

Diese Kriterien basieren hauptsächlich auf Forschungsleistungen und nicht auf der Lehre, was einige Kritiker auf den Plan ruft. Dennoch hat das Ranking einen erheblichen Einfluss auf die internationale Wahrnehmung von Hochschulen und wird von Studierenden weltweit aufmerksam verfolgt. Daher ist es für Frankreich eine gute Nachricht, in diesem Ranking stark vertreten zu sein.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass die französischen Universitäten mit ihrem hervorragenden Abschneiden im Shanghai-Ranking ein deutliches Zeichen gesetzt haben. Es zeigt, dass die umfangreichen Investitionen in Forschung und Lehre – insbesondere durch das Programm „France 2030“ – Früchte tragen. Die Zukunft sieht rosig aus, und es bleibt spannend zu sehen, wie sich die französischen Hochschulen in den kommenden Jahren weiterentwickeln werden.

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