SAMSTAG, 18. JULI 2026 Anmelden / Beitreten Mitgliedskonto
Zurück

Aktuell · 18.07.2026 18:00

Spanien erwartet ab Dienstag die dritte Hitzewelle des Sommers

Die spanische Wetteragentur AEMET erwartet ab Dienstag, 21. Juli, eine neue Hitzewelle. In mehreren Regionen könnten die Höchstwerte deutlich über 40 Grad steigen, örtlich sind bis zu 45 Grad möglich.

Madrid – 18.07.2026: Spanien bereitet sich auf eine neue Phase extremer Hitze vor. Die staatliche Wetteragentur AEMET hat für Dienstag, 21. Juli, den Beginn der dritten Hitzewelle dieses Sommers angekündigt. Das Ereignis soll große Teile des Landes erfassen und nach der derzeitigen Prognose mindestens bis Donnerstag, 23. Juli, andauern. Besonders betroffen wären der Süden, Osten und das Landesinnere sowie die Balearen.

Nach den jüngsten Prognosen werden Temperaturen von mehr als 40 Grad in zahlreichen Regionen erwartet. Im Guadalquivir-Tal, im Süden Andalusiens und in Teilen der Region Murcia könnten örtlich sogar Werte über 45 Grad erreicht werden. Auch im Ebro-Tal, im Landesinneren der Mittelmeerküste und auf Mallorca werden außergewöhnlich hohe Höchsttemperaturen vorhergesagt. Die genaue räumliche Verteilung kann sich noch verändern.

Der Temperaturanstieg setzt bereits am Sonntag, 19. Juli, in Teilen des Nordens und Ostens der Iberischen Halbinsel ein. Am Montag, 20. Juli, dürfte sich die Wärme weiter ausbreiten. Ab Dienstag soll eine sehr warme und trockene Luftmasse die Wetterlage bestimmen. Starke Sonneneinstrahlung und meist schwacher Wind könnten die Belastung zusätzlich erhöhen und die Abkühlung in den Nachtstunden begrenzen.

AEMET stuft das bevorstehende Ereignis als dritte Hitzewelle des meteorologischen Sommers 2026 ein. Die erste Phase wurde nach Angaben der Wetteragentur zwischen dem 21. und 24. Juni registriert, die zweite zwischen dem 5. und 9. Juli. Die neue Episode folgt damit auf mehrere Wochen mit wiederholt sehr hohen Temperaturen in Spanien, darunter Werte von mehr als 40 Grad in mehreren Landesteilen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt gefährdeten Menschen, darunter ältere Personen, Kleinkinder, chronisch Kranke und Beschäftigte im Freien. Die Behörden raten dazu, körperlich anstrengende Tätigkeiten in die kühleren Morgenstunden zu verlegen, ausreichend zu trinken und Innenräume möglichst kühl zu halten. Fahrzeuge sollten nicht als Aufenthaltsort genutzt werden, insbesondere nicht für Kinder oder Tiere.

Die Wetteragentur veröffentlicht für betroffene Provinzen fortlaufend regionale Gefahrenhinweise. Diese Warnungen unterscheiden sich nach erwarteter Temperatur, Dauer und Wahrscheinlichkeit des Ereignisses. Kommunen und Rettungsdienste können ihre Maßnahmen daran ausrichten. Reisende sollten die Vorhersagen am Zielort vor Abfahrt und während ihres Aufenthalts prüfen, weil die Belastung je nach Region deutlich unterschiedlich ausfallen kann.

Für die Zeit nach dem 23. Juli war am Samstag noch keine gesicherte Entspannung vorherzusagen. AEMET will die Entwicklung der Luftmassen und der nächtlichen Temperaturen weiter bewerten. Entscheidend für die tatsächliche Dauer der Hitzewelle wird sein, ob kühlere Luft aus Westen oder Norden die heiße Luftmasse verdrängen kann. Bis dahin bleibt die Gefahr einer erheblichen Hitzebelastung in weiten Teilen Spaniens bestehen.

Quellen

  • AEMET – Staatliche Meteorologieagentur Spaniens
  • EFE
  • El País

Nachrichten per E-Mail erhalten

Mit dem kostenlosen Mitgliedskonto von France Premium legen Sie fest, welche Hinweise Sie per E-Mail bekommen möchten: sofort bei wichtigen Meldungen oder als ruhige Tageszusammenfassung.

  • News und Tageszeitung nach Ihren Interessen
  • Wetter- und Verkehrshinweise für gewählte Regionen
  • Fußball-Liveereignisse zu ausgewählten Teams
  • Rezepte, Kultur, Veranstaltungen und Premium-Hinweise
Newsletter bestellen

Die Anmeldung ist kostenlos. Sie können Ihre Auswahl jederzeit im Mitgliedskonto ändern oder abbestellen.