Aktuell · 10.07.2026 15:45
Vaiana kehrt als Realfilm zurück – Dwayne Johnson spielt erneut Maui
Disney bringt die polynesische Heldin als Live-Action-Abenteuer zurück. Regie führt Thomas Kail, Catherine Lagaʻaia übernimmt die Titelrolle, Dwayne Johnson verkörpert wieder den Halbgott Maui. Französischer Kinostart: Juli 2026.
Paris – 10.07.2026: Zehn Jahre nach dem Animationshit kommt Vaiana als Realfilm ins Kino. Disney bestätigt für die Neuauflage eine junge Hauptdarstellerin: Die Australierin Catherine Lagaʻaia spielt die furchtlose Navigatorin, während Dwayne Johnson seine Paraderolle als Halbgott Maui wieder aufnimmt und zugleich als Produzent fungiert. Regie führt Thomas Kail, die Musik verantwortet erneut Lin-Manuel Miranda, dessen Songs dem Original weltweite Bekanntheit verschafften.
Die Produktion positioniert sich als ehrerbietige Neuinterpretation statt als radikale Neudeutung. Nach Angaben des Studios sollen zentrale Lieder, Motive und Humor erhalten bleiben, zugleich setzt der Film auf reale Schauplätze, aufwendige Kostüme und ein stärker physisches Abenteuergefühl. Erste Präsentationen bei Branchentreffen wie der CinemaCon zündeten den Voraus-Hype und lösten Debatten über Casting, Ausstattung und die Gestaltung des Halbgottes aus. Solche Diskussionen begleiten große Remakes inzwischen regelmäßig – insbesondere, wenn populäre Figuren neu gerahmt werden.
Für Frankreich ist ein breiter Kinostart im Juli 2026 vorgesehen. Der Termin platziert Vaiana in der lukrativen Ferienzeit, in der Familienfilme traditionell stark abschneiden. Begleitend ist mit einer groß angelegten Marketingkampagne zu rechnen, von Synchronpremieren bis zu Partnerschaften mit Sendern und Streamingfenstern nach dem Kinolauf. Ein genauer Starttag liegt noch nicht flächendeckend vor, Kinos melden jedoch bereits verstärkt Nachfragen nach Vorverkaufsinformationen.
Inhaltlich verspricht die Adaption eine Rückkehr zu den Kernthemen des Originals: Selbstbestimmung, Herkunft und der respektvolle Umgang mit Natur und Meer. Disney hebt die Zusammenarbeit mit Beraterinnen und Beratern aus dem Pazifikraum hervor, außerdem eine teils lokale Besetzung in Nebenrollen. Diese Herangehensweise soll kulturelle Genauigkeit stärken – ein Aspekt, an dem große Studios in den vergangenen Jahren zunehmend gemessen werden. Visuelle Effekte und Make-up stehen vor der Aufgabe, mythische Elemente glaubhaft neben real gedrehten Szenen zu verankern, ohne die Leichtigkeit der animierten Vorlage zu verlieren.
Offen bleibt, wie stark sich der Ton des Films vom Zeichentrick unterscheidet und ob die neuen Darstellerinnen und Darsteller ikonische Momente eigenständig prägen können. Branchenbeobachter erwarten, dass frühe Clips und Songauszüge den Kurs anzeigen werden. Sicher ist: Die Marke besitzt breite Familienresonanz, und mit Johnsons Zugkraft sowie Mirandas Musik setzt das Studio auf bekannte Stärken. Ob die Mischung aus Nostalgie und neuer Textur trägt, werden erste Publikumsreaktionen rund um Vorpremieren im Vorfeld des Kinostarts zeigen.
Quellen
- Disney Newsroom
- Franceinfo
- TF1 Info
- AlloCiné