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À la une · 06.10.2022 08:07

Vier Mitarbeiter des Stromnetzbetreibers RTE von Inlandsgeheimdienst DGSI verhaftet

Die zwischen 31 und 35 Jahre alten Angestellten des Betreibers des öffentlichen Stromnetzes wurden im Rahmen einer im Juli 2022 eingeleiteten Untersuchung jetzt festgenommen. Vier Beschäftigte von RTE (Réseau de transport d'électricité) im Alter...

Die zwischen 31 und 35 Jahre alten Angestellten des Betreibers des öffentlichen Stromnetzes wurden im Rahmen einer im Juli 2022 eingeleiteten Untersuchung jetzt festgenommen.

Vier Beschäftigte von RTE (Réseau de transport d'électricité) im Alter von 31 bis 35 Jahren befinden sich seit Dienstag, dem 4. Oktober, in Polizeigewahrsam in den Räumlichkeiten der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI). Sie werden verdächtigt, größere Schäden am Stromnetz angerichtet zu haben. Ihre Festnahme erfolgte im Rahmen von Ermittlungen, die seit Juli 2022 durchgeführt und dem Inlandsgeheimdienst DGSI übertragen wurden, wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Mittwoch gegenüber Franceinfo erklärte. Die Beschädigungen mit potenziell sehr schwerwiegenden Auswirkungen hätten zu mehreren Stromausfällen geführt, meldet Franceinfo unter Berufung auf eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle.

Die Tatsache, dass die Beschäftigten in den Räumlichkeiten der DGSI verhört werden, erklärt sich durch den Status von RTE als Betreiber des landesweiten Stromnetzes, das für das Funktionieren des gesamten Landes von entscheidender Bedeutung ist. Die Verhaftungen und der Polizeigewahrsam fanden aufgrund mehrerer Straftaten statt, wie Franceinfo berichtet. Sie erfolgen im Rahmen einer Untersuchung, die am 29. Juli 2022 wegen Computersabotage und damit verbunden Straftaten eingeleitet wurde, so die Staatsanwaltschaft.

Am Mittwoch veröffentlichte die Gewerkschaft CGT eine Erklärung, in der sie anprangerte, dass "die Antiterrordienste benutzt werden, um die Lohnforderungen der Beamten zum Schweigen zu bringen". Die Gewerkschaft behauptet, dass die vier im Norden des Landes ansässigen Beschäftigten verdächtigt werden, "die lokale Umstellung von Umspannwerken programmiert" zu haben. "Es handelt sich dabei", so die Gewerkschaft, "um eine symbolische Aktion zur Wiederinbesitznahme des Arbeitsinstruments, die häufig bei Streiks vorkommt und keinerlei Auswirkungen auf die Kontinuität der Stromversorgung oder gar auf die Sicherheit von Menschen und Personen hat".

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