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Aktuell · 23.07.2026 21:46

Waldbrand in der Gironde bedroht weiter Orte am Bassin d’Arcachon

Ein großer Waldbrand zwischen Saumos, Le Porge und Lège-Cap-Ferret hält die Einsatzkräfte in der Gironde unter Druck. Mehr als 3.000 Hektar sind betroffen, rund 20.000 Menschen mussten ihre Unterkünfte vorsorglich verlassen.

Saumos – 23.07.2026: Der große Waldbrand nördlich des Bassin d'Arcachon ist auch am Donnerstagabend nicht unter Kontrolle. Das Feuer war am Mittwoch, 22. Juli, im Bereich der Gemeinde Saumos ausgebrochen, hatte sich über Le Porge ausgebreitet und bewegte sich in Richtung Lège-Cap-Ferret. Nach übereinstimmenden Angaben der Behörden und Medien wurden mehr als 3.000 Hektar Kiefernwald und Vegetation vom Brand erfasst.

Die Feuerwehr konzentriert sich besonders auf den Schutz von Häusern, Campingplätzen und touristischen Einrichtungen auf der Halbinsel von Cap Ferret. Rund 20.000 Einwohner, Urlauber und weitere Personen wurden seit Mittwochabend vorsorglich aus gefährdeten Bereichen gebracht. Zusätzliche Evakuierungen betrafen am Donnerstag unter anderem den Ortsteil Claouey sowie mehrere Campingplätze entlang der Straße nach Cap Ferret.

Etwa 700 Feuerwehrleute stehen im Einsatz. Sie werden von Löschflugzeugen unterstützt, darunter Canadair-Maschinen, Air-Tractor-Flugzeuge und ein Dash-8-Löschflugzeug. Die Kräfte am Boden versuchen, das Feuer an seinen Rändern einzudämmen und ein Überspringen auf bewohnte Zonen zu verhindern. Die Lage verändert sich jedoch laufend, weil einzelne Brandherde erneut aufflammen können.

Die Einsatzleitung beschreibt die Wetterlage als besonders schwierig. Hohe Temperaturen, sehr trockene Vegetation und wechselnde Winde beschleunigen die Ausbreitung der Flammen. Winddrehungen können die Richtung des Brandes kurzfristig verändern und neue Glutnester weit vor der eigentlichen Feuerfront entstehen lassen. Dadurch müssen Einsatzabschnitte und Schutzmaßnahmen immer wieder angepasst werden.

Nach Angaben aus dem Département besteht weiterhin eine unmittelbare Gefahr für Waldflächen und einzelne Siedlungsbereiche. Berichte über Todesopfer oder zerstörte Wohnhäuser im Brandgebiet von Saumos und Le Porge lagen am Donnerstagabend nicht vor. Ein Feuerwehrmann wurde nach Medienangaben in einem Wohngebiet von Lège-Cap-Ferret verletzt. Die Behörden rufen dazu auf, gesperrte Straßen und Anweisungen der Einsatzkräfte strikt zu beachten.

Die Präfektur hatte für die Gironde bereits seit dem 21. Juli wegen der außergewöhnlich hohen Waldbrandgefahr verschärfte Schutzmaßnahmen angeordnet. Die Staatsanwaltschaft Bordeaux kündigte zudem ein konsequenteres Vorgehen gegen unerlaubten Umgang mit Feuer in Waldgebieten an. Die Ursache des aktuellen Großbrands wird untersucht; sie war am Donnerstagabend noch nicht abschließend geklärt.

Für die kommenden Stunden bleibt die Entwicklung vom Wetter und vom Erfolg der Löschmaßnahmen abhängig. Behörden und Feuerwehr bewerten die Priorität weiterhin klar: Menschen schützen, gefährdete Gebäude sichern und eine weitere Ausbreitung des Brandes in Richtung der dicht besuchten Küstenorte verhindern.

Quellen

  • Franceinfo
  • Präfektur Gironde
  • AFP-Berichte in regionalen Qualitätsmedien
  • La Chaine Meteo

(Dieser Text ist wesentlich KI-generiert.)

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