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Aktuell · 23.07.2026 16:15

Waldbrand in der Gironde: Tausende Menschen am Cap-Ferret vorsorglich evakuiert

Der Waldbrand bei Saumos hat sich am Donnerstag weiter in Richtung Le Porge und Lège-Cap-Ferret ausgedehnt. Mehrere Campingplätze und Ferienanlagen wurden geräumt, während Einsatzkräfte die Bevölkerung entlang der Halbinsel schützen.

Lège-Cap-Ferret – 23.07.2026: Auf der Halbinsel Cap-Ferret ist aus der angespannten Wartezeit eine groß angelegte Vorsichtsmaßnahme geworden. Wegen des Waldbrands, der am 22. Juli in Saumos ausgebrochen war und sich weiter in Richtung Le Porge und Lège-Cap-Ferret bewegte, haben die Behörden in der Nacht zahlreiche Urlauber, Beschäftigte und Einwohner aus gefährdeten Bereichen in Sicherheit bringen lassen.

Betroffen sind mehrere Campingplätze nördlich von Cap-Ferret sowie das Feriendomizil La Jenny. Nach Angaben der Präfektur wurden unter anderem die Anlagen Aux Couleurs du Ferret, La Prairie, La Pinède, Brémontier, Le Truc Vert und Le Grand Crohot vorsorglich geräumt. Auch Feriengruppen mussten ihre Unterkünfte verlassen. Für viele Familien bedeutete das: Taschen packen, Fahrzeuge beladen, den Anweisungen von Polizei und Rettungskräften folgen.

Der Brand hatte sich in der Gemeinde Saumos entzündet und binnen weniger als eines Tages eine große Waldfläche erfasst. Am Donnerstagvormittag war von mehr als 2.000 verbrannten Hektar die Rede. Die Behörden meldeten zunächst mehr als 10.000 vorsorglich Evakuierte. Die Zahlen können sich mit der Entwicklung der Lage weiter verändern. Priorität hat, Menschen aus Bereichen herauszuhalten, in denen Rauch, Wind und die Ausbreitung des Feuers gefährlich werden könnten.

Die Evakuierungen treffen eine Region mitten in der Ferienzeit. Campingplätze, Ferienzentren und Straßen auf der schmalen, waldreichen Halbinsel sind nun Teil eines umfangreichen Schutzkonzepts. Gemeinden in der Umgebung bereiten sich darauf vor, Evakuierte aufzunehmen. Behörden und Einsatzleitungen koordinieren die Wege aus den bedrohten Zonen, damit Rettungsfahrzeuge und Löschkräfte ungehindert passieren können.

Im Einsatz sind Feuerwehrleute aus der Gironde und Verstärkungskräfte. Auch die Gendarmerie unterstützt die Maßnahmen vor Ort. Die Präfektur appelliert an Urlauber und Anwohner, abgesperrte Bereiche nicht aufzusuchen und Anweisungen strikt zu beachten. Wer sich bereits außerhalb der betroffenen Zonen befindet, soll keine Fahrten in Richtung der Einsatzgebiete unternehmen. Jede zusätzliche Bewegung auf den Zufahrtsstraßen kann die Arbeit der Rettungskräfte erschweren.

Über Verletzte oder zerstörte Wohnhäuser lagen in den am Donnerstag verfügbaren offiziellen Lageangaben keine bestätigten Informationen vor. Die Ursache des Feuers ist öffentlich nicht benannt worden. Für die Betroffenen bleibt die Situation vor allem von Ungewissheit geprägt: Sie warten auf Nachrichten über ihre Unterkünfte, während der Brand noch nicht unter Kontrolle gemeldet ist.

Die Gironde stand seit dem 21. Juli wegen der außergewöhnlich hohen Waldbrandgefahr unter verschärften Schutzvorgaben. Der aktuelle Einsatz zeigt, wie rasch aus trockener Vegetation, Hitze und Wind eine Lage werden kann, die weit über den Brandort hinaus den Alltag einer ganzen Urlaubsregion bestimmt. Entscheidend bleiben nun die Entwicklung des Feuers und die Einschätzung der Einsatzleitung in den kommenden Stunden.

Quellen

  • Franceinfo
  • Präfektur der Gironde
  • Stadt Lège-Cap-Ferret
  • AFP
  • Reuters
  • Atmo Nouvelle-Aquitaine

(Dieser Text ist wesentlich KI-generiert.)

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