Politik & Gesellschaft

22-Jährige nach Schüssen bei Rave in Aarau getötet

Nach Schüssen nahe einer Rave-Veranstaltung in Aarau ist eine 22-jährige Frau gestorben. Fünf Menschen wurden verletzt. Motiv und Identität der Täterschaft sind noch unbekannt.

Aarau – 31.08.2026: Nach dem Ende einer Rave-Veranstaltung sind in der Nacht zum Sonntag im Aarauer Schachen mehrere Schüsse gefallen. Eine 22-jährige Frau starb noch am Tatort an ihren Verletzungen. Fünf weitere Menschen wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Die Kantonspolizei Aargau fahndet nach der bislang unbekannten Täterschaft.

Die Schüsse fielen am 30. August gegen 2.30 Uhr in der Nähe der Reithalle auf dem Gelände der Pferderennbahn. Dort war zuvor die Veranstaltung "Aarau Rave" zu Ende gegangen. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen waren zahlreiche Gäste bereits auf dem Heimweg, als auf eine Personengruppe geschossen wurde. Ob eine oder mehrere Personen die Schüsse abgaben, ist noch ungeklärt.

Bei der Getöteten handelt es sich nach Angaben der Behörden um eine italienische Staatsangehörige. Unter den Verletzten sind eine Frau und vier Männer im Alter zwischen 24 und 31 Jahren. Die Polizei sprach von leichten bis schweren Verletzungen. Namen und weitere persönliche Angaben veröffentlichte sie nicht.

Polizei, Rettungsdienste und Spezialkräfte rückten mit einem großen Aufgebot an. Einsatzkräfte brachten weitere Menschen vom Veranstaltungsgelände in Sicherheit und sperrten den Bereich weiträumig ab. Für Angehörige sowie für Besucherinnen und Besucher, die die Tat miterlebt hatten, richtete die Kantonspolizei eine Informationsstelle ein. Die Betreuung ist bei einer solchen Lage auch deshalb wichtig, weil viele Anwesende den Angriff aus unmittelbarer Nähe wahrgenommen haben könnten.

Die Ermittler sicherten am Tatort Spuren und begannen mit der Befragung möglicher Zeugen. Besucher und Anwohner wurden gebeten, private Videoaufnahmen aus der Zeit rund um die Tat zur Verfügung zu stellen. Solches Material könnte Aufschluss darüber geben, wie sich die Täterschaft dem Gelände näherte und in welche Richtung sie anschließend floh. Die Polizei machte zunächst keine Angaben dazu, ob bereits ein Tatverdächtiger identifiziert worden ist.

Unklar sind weiterhin das Motiv und mögliche Beziehungen zwischen der Täterschaft und den Opfern. Die Behörden teilten zunächst auch nicht mit, ob die Schüsse gezielt auf bestimmte Personen abgegeben wurden. An der Fahndung und der Auswertung der Spuren wirken nach Polizeiangaben Stellen aus der Schweiz und dem nahen Ausland mit.

Der Aarauer Schachen ist ein weitläufiges Freizeit- und Veranstaltungsgelände mit Reithalle und Pferderennbahn. Die offene Anlage und die große Zahl abreisender Gäste erschweren die Rekonstruktion der Tat. Deshalb konzentrieren sich die Ermittler auf Zeugenaussagen, Bildmaterial und die am Tatort gesicherten Spuren.

Quellen

  • Franceinfo
  • Kantonspolizei Aargau
  • Schweizer Radio und Fernsehen
  • Associated Press

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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