À la une · 11.01.2022 11:30
Covid-19: Spanische Regierung will das Coronavirus bald wie eine Grippe überwachen
In einem Interview mit der Tageszeitung El País sagt der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez, dass die Regierung auf dem Weg sei, "das Coronavirus nicht mehr als Pandemie, sondern als endemische Krankheit zu betrachten". "Das...
In einem Interview mit der Tageszeitung El País sagt der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez, dass die Regierung auf dem Weg sei, "das Coronavirus nicht mehr als Pandemie, sondern als endemische Krankheit zu betrachten".
"Das Verhältnis, das die Bevölkerung zu Covid-19 hat, ändert sich ständig. Die Protokolle werden immer laxer und die Einschränkungen ebenfalls, da immer mehr Menschen damit in Berührung gekommen sind und die Impfungen einen Großteil der Bevölkerung schützen. Der nächste Schritt wird sein, Covid auf eine Art und Weise zu behandeln, die der Behandlung der Grippe ähnlicher ist: ohne jeden Fall zu zählen und ohne jedes Symptom zu testen."
Dies sagte Pedro Sanchez, der spanische Ministerpräsident, der Tageszeitung El País. Die spanische Regierung erwägt demnach, Covid-19 in naher Zukunft - "nach der 6. Welle"- als "eine endemische Krankheit", "wie eine weitere Atemwegserkrankung" zu betrachten. Dafür "werden neue Instrumente erforderlich sein, und wir werden diese Debatte auch auf europäischer Ebene führen müssen", fügte der spanische Regierungschef jedoch hinzu.
"Die spanischen Gesundheitsbehörden arbeiten seit Monaten an diesem Übergang und finalisieren einen Plan, um die universelle Covid-Überwachung schrittweise aufzugeben und zu einer sogenannten 'Sentinel'-Überwachung überzugehen", erklärte Pedro Sanchez. Das spanische System soll demnach auf der gleichen Überwachung wie die Grippe basieren: Es soll jedes Jahr eine statistisch signifikante Stichprobe erhoben werden, die Aufschluss darüber gibt, wie sich die Krankheit ausbreitet.
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