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AS Monaco bleibt vom französischen Profibasketball ausgeschlossen

Die Berufungskammer des französischen Basketballverbands hat den Ausschluss von AS Monaco aus der Betclic Elite und der Elite 2 für die Saison 2026/27 bestätigt. Dem amtierenden Meister fehlen nach Auffassung der Kontrollinstanzen ausreichende finanzielle…

Monaco – 01.08.2026: Der amtierende französische Basketballmeister AS Monaco erhält für die Saison 2026/27 keine Zulassung zu den beiden höchsten Profiligen des Landes. Die Berufungskammer des französischen Basketballverbands FFBB bestätigte am Samstag die Entscheidung der nationalen Kontrollinstanz der Ligue Nationale de Basket. Damit bleibt Monaco sowohl von der Betclic Elite als auch von der Elite 2 ausgeschlossen.

Die Ligakontrolle hatte dem Klub bereits am 3. Juli die Teilnahme an beiden Wettbewerben verweigert. Nach ihrer Einschätzung fehlten ausreichende Sicherheiten für die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Vereins und seines Budgets für die bevorstehende Spielzeit. Monaco focht den Beschluss bei der zuständigen Finanzsektion des Verbands an. Die Berufung brachte jedoch keine Wende: Die Kammer bestätigte die vorherige Bewertung der eingereichten Unterlagen.

Der Ausschluss aus beiden Ligen verschärft die Folgen erheblich. Die Betclic Elite bildet die höchste französische Spielklasse, die Elite 2 die zweite Ebene des professionellen Männerbasketballs. Monaco wird somit nicht lediglich in die niedrigere Profiliga zurückgestuft, sondern verliert vorerst seinen Platz im nationalen Profisystem. Die Ligaverantwortlichen müssen nun die Teilnehmerfelder und den Spielbetrieb für die neue Saison entsprechend ordnen.

Sportlich steht der Beschluss in scharfem Kontrast zur jüngsten Bilanz des Vereins. Erst am 23. Juni hatte Monaco gegen Paris Basketball die französische Meisterschaft gewonnen. Es war der dritte nationale Titel des Klubs innerhalb von vier Jahren. Wenige Tage nach diesem Erfolg befand die Kontrollinstanz allerdings, dass die finanziellen Unterlagen für die Saison 2026/27 den Zulassungsanforderungen nicht genügten.

Das Verfahren wurde seit Juli von Berichten über ein mögliches Übernahmeprojekt und eine finanzielle Neuaufstellung begleitet. Solche Perspektiven ersetzen im Zulassungsverfahren allerdings keine belastbaren Garantien. Maßgeblich sind die Mittel und Sicherheiten, die ein Klub für die betreffende Saison tatsächlich nachweisen kann. Nach Auffassung der zuständigen Instanzen reichten die von Monaco vorgelegten Nachweise dafür nicht aus.

Für den Verein reicht die Tragweite des Beschlusses weit über den Verlust von Ligaspielen hinaus. Ohne Zulassung zum nationalen Profibetrieb geraten Kaderplanung, laufende Verträge, Einnahmen und sportliche Perspektiven unter erheblichen Druck. Zugleich betrifft der Ausschluss die übrigen Klubs, weil die Zusammensetzung der beiden Wettbewerbe angepasst werden muss.

Vorerst bleibt damit der zentrale Widerspruch bestehen: Monaco geht als französischer Meister in die Saisonplanung, darf seinen Titel aber in keiner der beiden professionellen nationalen Ligen verteidigen. Die Berufungskammer hat die fehlende Zulassung für 2026/27 bestätigt.

Quellen

  • Franceinfo
  • Ligue Nationale de Basket
  • Fédération Française de BasketBall
  • L'Équipe

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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