Die Gewerkschaften der Berufsfeuerwehr und weiterer Beschäftigter der französischen Feuerwehr- und Rettungsdienste haben einen landesweiten Streikaufruf vom 8. September bis zum 20. Oktober eingereicht. Der ungewöhnlich lange Zeitraum umfasst den Start der politischen Rentree, die Beratungen über den Zivilschutz und die Vorbereitung des Haushalts 2027.
Im Kern steht die Belastung der départementalen Feuerwehr- und Rettungsdienste. Die Intersyndicale verlangt dauerhaft gesicherte Mittel, zusätzliche Stellen und eine Neuordnung der Aufgaben bei medizinischen Notfalleinsätzen. Hinzu kommen Forderungen zu Gesundheitsschutz, Karriereverläufen, Entlohnung und der Anerkennung der Belastungen durch toxische Stoffe sowie körperliche und psychische Beanspruchung.
Der Aufruf richtet sich auch an Verwaltungs-, Technik- und Fachpersonal der Dienste. Er ist deshalb ein Signal an Innenministerium und Départements, deren Finanzierung und Organisation für den Alltag der Rettungskräfte maßgeblich sind. Als markante Termine nennen die Gewerkschaften den 8. September, Kundgebungen Ende September in Paris sowie den 20. Oktober, wenn das Haushaltsgesetz beraten wird.