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César 2025: „Le Comte de Monte-Cristo“, „L’Amour ouf“ und „Emilia Pérez“ dominieren die Nominierungen

Der französische Film feiert ein glänzendes Jahr – und die Nominierungen für die 50. César-Verleihung spiegeln das eindrucksvoll wider. Drei Werke stechen besonders heraus: Le Comte de Monte-Cristo mit 14 Nennungen, dicht gefolgt von L’Amour ouf mit 13 und Emilia Pérez mit 12. Am 28. Februar wird die prestigeträchtige Trophäe in der Pariser Olympia-Halle verliehen.…

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Der französische Film feiert ein glänzendes Jahr – und die Nominierungen für die 50. César-Verleihung spiegeln das eindrucksvoll wider. Drei Werke stechen besonders heraus: Le Comte de Monte-Cristo mit 14 Nennungen, dicht gefolgt von L’Amour ouf mit 13 und Emilia Pérez mit 12.

Am 28. Februar wird die prestigeträchtige Trophäe in der Pariser Olympia-Halle verliehen. Eine Nacht voller Stars, Emotionen und vielleicht auch Überraschungen.

Drei Filme im Rennen um die Krone

Die Neuverfilmung von Le Comte de Monte-Cristo hat nicht nur das Publikum begeistert – mit neun Millionen Kinobesuchern –, sondern auch die Akademie. Neben der Nominierung als Bester Film könnte Hauptdarsteller Pierre Niney als Bester Schauspieler geehrt werden. Außerdem sind die Regisseure Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière für die beste Regie nominiert.

Dicht dahinter folgt L’Amour ouf, ein mitreißendes Drama, das Adèle Exarchopoulos und François Civil als potenzielle Preisträger ins Rampenlicht rückt. Besonders spannend: Exarchopoulos erhielt bereits vor elf Jahren den César für die Beste Nachwuchsschauspielerin für ihre Rolle in La Vie d’Adèle – kann sie nun als Beste Schauspielerin nachlegen?

Ein weiteres Schwergewicht ist Emilia Pérez, eine spanischsprachige Musical-Dramaturgie von Jacques Audiard, die sich mit der Geschlechtsidentität einer ehemaligen Drogenhändlerin befasst. Der Film schrieb bereits Geschichte: Mit 13 Oscar-Nominierungen in den USA stellte er einen Rekord für nicht-englischsprachige Filme auf.

Enttäuschung für einen Kassenschlager

Ein kleines Drama spielte sich jedoch abseits der Favoriten ab: Un P’tit truc en plus von Regisseur Artus war mit zehn Millionen Kinozuschauern einer der erfolgreichsten Filme des Jahres – und wurde fast komplett ignoriert. Lediglich eine einzige Nominierung, und zwar als Bestes Erstlingswerk, konnte der Film für sich verbuchen. Die Fans sind empört, viele hätten sich mehr Anerkennung erhofft. Ist das eine jener Situationen, in denen Publikumsgeschmack und Juryauswahl weit auseinandergehen?

Ein Fest für den französischen Film – unter der Leitung von Catherine Deneuve

Die diesjährige Zeremonie verspricht etwas Besonderes zu werden. Denn die Césars feiern ihr 50-jähriges Bestehen – und das mit einer Ikone an der Spitze: Catherine Deneuve. Die Grande Dame des französischen Kinos übernimmt die Ehrenpräsidentschaft der Veranstaltung und verleiht dem Abend damit eine ganz besondere Eleganz.

Die Moderation übernimmt Jean-Pascal Zadi, der 2021 den César für die Beste männliche Nachwuchshoffnung gewann. Mit seinem Talent für Humor und scharfzüngige Kommentare dürfte er für einige unterhaltsame Momente sorgen. Unterstützt wird er von einer beeindruckenden Riege prominenter Mitwirkender, darunter Emmanuelle Béart, Alice Belaïdi, Cécile de France, Hafsia Herzi und Vincent Macaigne.

Ehren-Césars für zwei Filmgrößen

Zwei Preisträger stehen bereits fest: Julia Roberts und der griechisch-französische Regisseur Costa-Gavras werden für ihr Lebenswerk geehrt. Während Roberts in Hollywood seit Jahrzehnten eine feste Größe ist, steht Costa-Gavras für anspruchsvolles politisches Kino.

Die wichtigsten Nominierungen im Überblick

Beste Schauspielerin

  • Adèle Exarchopoulos (L’Amour Ouf)
  • Karla Sofía Gascón (Emilia Pérez)
  • Hafsia Herzi (Borgo)
  • Zoe Saldaña (Emilia Pérez)
  • Hélène Vincent (Quand vient l’automne)

Bester Schauspieler

  • François Civil (L’Amour Ouf)
  • Benjamin Lavernhe (En Fanfare)
  • Karim Leklou (Le Roman de Jim)
  • Pierre Niney (Le Comte de Monte-Cristo)
  • Tahar Rahim (Monsieur Aznavour)

Beste Regie

  • Gilles Lellouche (L’Amour Ouf)
  • Matthieu Delaporte & Alexandre de La Patellière (Le Comte de Monte-Cristo)
  • Jacques Audiard (Emilia Pérez)
  • Boris Lojkine (L’Histoire de Souleymane)
  • Alain Guiraudie (Miséricorde)

Bester Film

  • Le Comte de Monte-Cristo
  • Emilia Pérez
  • En Fanfare
  • L’Histoire de Souleymane
  • Miséricorde

Wer triumphiert am 28. Februar?

Die Ausgangslage ist spannend: Drei starke Filme dominieren die Nominierungen, doch oft hält die César-Verleihung Überraschungen bereit. Wird Le Comte de Monte-Cristo mit den meisten Auszeichnungen nach Hause gehen? Oder schlägt Emilia Pérez, das international bereits für Furore gesorgt hat, in letzter Sekunde zu?

Eines ist sicher: Die 50. César-Verleihung wird ein Abend, an dem sich das französische Kino in all seiner Pracht präsentiert.

Artikel: C. Hatty

https://www.youtube.com/watch?v=u0YnbsyvGS0&t=1s

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