AktuellesImmobilienKosten & FinanzierungKaufnebenkosten einer Immobilie in Frankreich

Das vollständige Kaufbudget

Kaufnebenkosten einer Immobilie in Frankreich

Der Kaufpreis ist der Ausgangspunkt, nicht die Gesamtsumme.

Pauschale Prozentangaben wirken bequem, können aber eine falsche Sicherheit erzeugen. Die tatsächliche Belastung hängt von Objekt, Transaktion, Finanzierung und Zustand ab. Sinnvoll ist deshalb keine vermeintlich universelle Zahl, sondern eine strukturierte Liste, in die nur aktuelle, für dieses Objekt geprüfte Beträge eingehen.

Redaktionell geprüft: Verantwortlich: Andreas M. Brucker

Erwerbskosten in ihre Bestandteile zerlegen

Die umgangssprachlichen Notarkosten enthalten vor allem Steuern und Abgaben, daneben die geregelte Vergütung des Notars und Auslagen. Objektart und Transaktion beeinflussen die konkrete Berechnung.

Bitten Sie den Notar um eine aktuelle Aufstellung. Kennzeichnen Sie in Ihrem Budget, welche Beträge belastbar bestätigt und welche noch vorläufig sind.

Kreditkosten jenseits des Nominalzinses erfassen

Zu einer Finanzierung können Bearbeitung, Sicherheiten, Bewertung, Kontoführung, Versicherung und gegebenenfalls Wechselkursrisiken gehören. Vergleichen Sie Angebote über ihre gesamte Laufzeit und nicht nur anhand einer hervorgehobenen Rate.

Der Kreditzeitplan muss mit den Fristen des Vorvertrags zusammenpassen. Planen Sie Zeit für Unterlagen, Bewertung und mögliche Rückfragen der Bank ein.

Objektbezogene Kosten vor dem Kauf sichtbar machen

Technische Begleitung, Vermessung, Übersetzung, zusätzliche Beratung oder eine Prüfung von Abwasser, Dach und Feuchtigkeit können notwendig sein. Diese Ausgaben schützen die Entscheidung und gehören nicht in den Posten „später vielleicht“.

Trennen Sie sofort nötige Arbeiten von Komfortwünschen. Für noch unbekannte Befunde braucht das Budget eine Reserve, die nicht zur Erhöhung des Kaufpreises verwendet wird.

Übergang und erster Besitzmonat mitrechnen

Versicherung, Anschlüsse, Umzug, Ausstattung, Fahrten und gegebenenfalls Betreuung vor Ort entstehen oft gleichzeitig. Bei einem Zweitwohnsitz können Sicherung, Gartenpflege und Leerstandskontrolle hinzukommen.

Prüfen Sie außerdem aktuelle Steuerbescheide und Gemeinschaftskosten, ohne sie ungeprüft auf Ihre künftige Nutzung zu übertragen.

Mit einem lebenden Budget statt einer Einmalrechnung arbeiten

Aktualisieren Sie Beträge, Quellen und Prüfdatum während des Kaufprozesses. Ein Angebot kann sich ändern, eine Diagnose neue Arbeiten auslösen und eine Vertragsbedingung zusätzliche Kosten verursachen.

Das Arbeitsblatt auf der Immobilienseite speichert Eingaben nur in Ihrem Browser und rechnet bewusst keine pauschalen Gebühren aus.

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Amtliche und fachliche Ausgangspunkte

Regeln und Pflichten können sich ändern. Prüfen Sie vor einer Entscheidung stets den aktuellen Stand für das konkrete Objekt.

Der nächste sinnvolle Schritt

Von der Einordnung zur eigenen Entscheidung

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