Washington – 13.08.2026: Karoline Leavitt wird ihr Amt als Sprecherin des Weißen Hauses Ende August niederlegen. Präsident Donald Trump gab den bevorstehenden Abschied am Mittwoch bekannt. Leavitt bestätigte ihre Entscheidung anschließend und erklärte, sie wolle nach ihrer Rückkehr aus der Familienzeit ihren beiden kleinen Kindern mehr Zeit und Aufmerksamkeit widmen.
Die 28-Jährige ist die jüngste Person, die das Presseamt des Weißen Hauses übernommen hat. Sie gehört seit dem Wahlkampf 2024 zu Trumps engem politischen Umfeld und wurde nach seinem Amtsantritt im Januar 2025 zu einer der sichtbarsten Vertreterinnen der Regierung. Bei Pressekonferenzen erläuterte und verteidigte sie die Positionen des Präsidenten; zugleich verantwortete sie einen wesentlichen Teil der täglichen Kommunikation mit den Medien.
Trump würdigte Leavitt als eine seiner vertrauenswürdigsten Mitarbeiterinnen. Er stellte zugleich in Aussicht, dass sie außerhalb des Regierungsapparats eine wichtige beratende Aufgabe übernehmen könne. Wie diese Rolle aussehen soll und ob sie formell ausgestaltet wird, blieb zunächst offen. Der angekündigte Wechsel bedeutet damit zwar Leavitts Abschied vom Rednerpult, wohl aber nicht das Ende ihrer Verbindung zu Trumps politischem Umfeld.
Leavitt bezeichnete die Entscheidung als persönlich schwierig. Nach der Geburt ihrer Tochter im Mai war sie erst vor wenigen Wochen an das Rednerpult im Weißen Haus zurückgekehrt. Neben dem Neugeborenen hat sie einen zweijährigen Sohn. Die hohen zeitlichen Anforderungen des Sprecheramts ließen sich nach ihrer Darstellung nicht mehr so mit ihrem Familienleben vereinbaren, wie sie es für notwendig halte.
Das Presseamt besitzt in der amerikanischen Regierung eine besondere Stellung. Die Sprecherin oder der Sprecher erläutert Entscheidungen des Präsidenten, reagiert auf aktuelle Kontroversen und vertritt das Weiße Haus gegenüber einem großen nationalen und internationalen Medienkorps. Die Besetzung liegt allein beim Präsidenten; eine Bestätigung durch den Senat ist nicht erforderlich. Wer Leavitt nachfolgen soll, teilte Trump zunächst nicht mit. Auch Einzelheiten zur Übergabe des Amts wurden nicht veröffentlicht.
Der Personalwechsel fällt in die Vorbereitung auf die Kongresswahlen im November. Leavitt hatte bereits als Wahlkampfsprecherin Trumps öffentliche Kommunikation geprägt und verteidigte dessen Kurs seit Beginn der zweiten Amtszeit mit großer Disziplin. Ihr Abgang entzieht dem Weißen Haus damit eine Sprecherin, die den Ton und die politischen Botschaften des Präsidenten aus eigener Wahlkampferfahrung kannte. Bis Ende August soll Leavitt im Amt bleiben; die Suche nach ihrer Nachfolge ist bislang ohne öffentlich bekannt gegebenes Ergebnis.
Quellen
- Associated Press
- Axios
- Franceinfo
Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).