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Lyoner Tourist in Peru vermisst: Polizei setzt Suche fort

Die peruanische Nationalpolizei sucht in Puerto Malabrigo nach dem 30-jährigen Franzosen Boris Poyer aus Lyon. Hinweise auf seinen Aufenthaltsort gibt es bislang nicht.

Puerto Malabrigo – 17.07.2026: Die peruanische Nationalpolizei setzt die Suche nach dem 30 Jahre alten Franzosen Boris Poyer fort. Der aus Lyon stammende Reisende wird in Puerto Malabrigo im Bezirk Razuri, Provinz Ascope, in der nordperuanischen Region La Libertad vermisst. Die staatliche Nachrichtenagentur Andina berichtete am 16. Juli, die Polizei habe ihre Suchaktion am Vortag begonnen.

Nach übereinstimmenden Berichten französischer Regionalmedien gab Poyer seit dem 10. Juli kein Lebenszeichen mehr. Damit weicht dieses Datum von ersten Meldungen ab, die den 11. Juli nannten. Als letzter bekannter Aufenthaltsort gilt Puerto Malabrigo, ein Küstenort am Pazifik. Die peruanischen Behörden haben bislang keine Angaben dazu gemacht, was genau zu seinem Verschwinden geführt haben könnte.

Die Polizei konzentrierte ihre Maßnahmen zunächst auf den Küstenbereich und mögliche Wege, die Besucher in der Umgebung nutzen. Ermittler und örtliche Helfer durchsuchten auch eine Höhle nahe dem Gebiet La Punta. Nach Angaben von Andina drangen sie mehr als 25 Meter in die Höhle vor, mussten jedoch an einer sehr engen Passage umkehren. Die Einsatzkräfte schlossen danach aus, dass sich der Vermisste dort befindet.

Auch die Rettungseinheit der Nationalpolizei suchte den Strand und die angrenzende Küstenlinie ab. Dabei wurde nach Behördenangaben kein Hinweis auf einen Verunglückten gefunden. Die Polizei will weitere Orte kontrollieren, die von Reisenden regelmäßig aufgesucht werden. Öffentlich bestätigt ist bislang weder eine Unfallursache noch ein strafrechtlicher Hintergrund; entsprechende Spekulationen bleiben daher unbelegt.

Französische Medien identifizierten den Vermissten als Boris Poyer, einen Ingenieur aus Lyon. Sie berichteten, dass er in Puerto Malabrigo untergebracht war und die Gegend auch wegen der Möglichkeiten zum Surfen gewählt hatte. Nach Angaben der peruanischen Nachrichtenagentur befanden sich persönliche Gegenstände weiterhin in seiner Unterkunft. Zudem gebe es keinen Nachweis, dass er unmittelbar vor dem Verschwinden ein Surfbrett gemietet habe.

Für Vermisstenfälle französischer Staatsangehöriger im Ausland sind zunächst die zuständigen Behörden des jeweiligen Landes für die Suche verantwortlich. Das französische Außenministerium kann über Botschaft und Konsulat die örtlichen Stellen kontaktieren, Informationen weitergeben und einen Suchhinweis verbreiten. Französische Konsularbehörden können jedoch keine Ermittlungen der lokalen Polizei ersetzen oder deren Verfahren steuern.

Die Suche in Puerto Malabrigo dauert am 17. Juli an. Angehörige und Behörden hoffen weiterhin auf Hinweise, die den Aufenthaltsort von Boris Poyer klären könnten. Neue bestätigte Informationen zu seinem Verbleib lagen bis zum Abend nicht vor.

Quellen

  • Agencia Andina
  • Le Progres
  • Lyon Capitale
  • Ministerium für Europa und auswaertige Angelegenheiten Frankreichs

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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