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Macron sagt Deutschland nach vereiteltem Drohnenanschlag Unterstützung zu

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron spricht nach dem vereitelten Anschlag am Flughafen Leipzig/Halle von russischer hybrider Kriegsführung. Deutschland kündigt diplomatische und wirtschaftliche Gegenmaßnahmen an.

Eindhoven – 02.09.2026: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Russland nach dem vereitelten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle hybride Kriegsführung gegen Europa vorgeworfen. Bei einem Besuch im niederländischen Eindhoven sprach er von einer erneuten Einmischung und sagte Deutschland die volle Unterstützung Frankreichs zu. Paris befürworte zudem neue europäische Sanktionen gegen Moskau.

Macron reagierte damit auf die offizielle Zuschreibung durch die Bundesregierung vom 1. September. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärte in Berlin, Russland trage die Verantwortung für den hybriden Angriff vom 4. August. Nach seinen Angaben stützen die Ermittler ihre Einschätzung auf Bauart und Bestandteile der Drohne, den verwendeten Sprengstoff, die Zündtechnik sowie den organisatorischen Aufwand der Tat.

Die Drohne war am Abend des 4. August im gesicherten Frachtbereich des Flughafens Leipzig/Halle entdeckt worden. Sie lag in der Nähe ukrainischer Frachtflugzeuge und war mit Sprengstoff sowie einem Zündmechanismus ausgestattet. Sicherheitskräfte entschärften den Sprengsatz. Nach Angaben deutscher Stellen kam es zu keiner Detonation. Berichten zufolge mussten mehrere Flugzeuge umgeleitet werden.

Berlin ordnet den Vorgang in eine Reihe mutmaßlich russischer Stör- und Sabotageoperationen in Europa ein. Als hybride Kriegsführung gelten Maßnahmen unterhalb einer offenen militärischen Konfrontation, darunter Cyberangriffe, Desinformation, Sabotage und verdeckte Aktionen gegen kritische Infrastruktur oder Logistik. Die Bundesregierung betont, Deutschland befinde sich nicht im Krieg mit Russland, sehe sich jedoch fortlaufend solchen Bedrohungen ausgesetzt.

Als Reaktion kündigte die Bundesregierung an, das russische Generalkonsulat in Bonn bis zum 18. September sowie weitere Einrichtungen zu schließen. Außerdem sollen die Kontrollen russischer Staatsangehöriger verschärft und der Druck auf die sogenannte Schattenflotte erhöht werden, mit der Russland westliche Sanktionen gegen seinen Ölhandel zu umgehen versucht. Berlin verbindet damit diplomatische Einschränkungen mit wirtschaftlichem und sicherheitspolitischem Druck.

Macrons Stellungnahme zielt auf eine europäisch abgestimmte Antwort. Frankreich und Deutschland prägen als die beiden größten Mitgliedstaaten der Europäischen Union deren Sanktionspolitik gegenüber Russland. Auch die Europäische Union und die Nato bekundeten ihre Solidarität mit Deutschland.

Moskau weist die Vorwürfe zurück. Der russische Botschafter in Berlin bezeichnete sie als unbegründet und kündigte Folgen für die bilateralen Beziehungen an. Präsident Wladimir Putin nannte die deutschen Schritte einen Fehler. Die Bundesregierung hält an ihrer Einschätzung fest, dass die gesicherten Spuren auf bekannte Muster russischer Operationen im Umfeld des Angriffskriegs gegen die Ukraine verweisen.

Quellen

  • Franceinfo
  • Bundesregierung Deutschland
  • Associated Press
  • Le Monde
  • La Dépêche
  • Euronews

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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