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Mindestens 13 Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen

Trotz der seit Oktober 2025 geltenden Waffenruhe sind im Gazastreifen nach Angaben der dortigen Gesundheitsbehörden mindestens 13 Palästinenser getötet worden. Bereits am Vortag hatten Angriffe sieben Menschen das Leben gekostet und medizinische Lager beschädigt.

Deir al-Balah – 02.08.2026: Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach Angaben der dortigen Gesundheitsbehörden mindestens 13 Palästinenser getötet worden. Die neuen Todesfälle wurden am Sonntag gemeldet, obwohl seit Oktober 2025 eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas gilt. Wo genau die Angriffe stattfanden, ob weitere Menschen verletzt wurden und wer sich unter den Opfern befand, ließ sich zunächst nicht unabhängig und vollständig klären.

Die israelischen Streitkräfte setzen ihre Einsätze in dem Küstengebiet auch während der Waffenruhe fort. Sie begründen Angriffe gewöhnlich mit Zielen der Hamas oder mit Personen, die eine unmittelbare Gefahr für Soldaten darstellten. Eine detaillierte Stellungnahme zu den am Sonntag gemeldeten Angriffen lag zunächst nicht vor. Die Opferzahl beruht auf Angaben der Gesundheitsbehörden im Gazastreifen, deren Meldungen wegen der schwierigen Bedingungen vor Ort nicht kurzfristig unabhängig überprüft werden können.

Bereits am Samstag waren nach örtlichen Angaben sieben Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden. Dabei wurden Berichten aus Gaza zufolge auch Lager mit medizinischen Hilfsgütern am Al-Aqsa-Märtyrer-Krankenhaus in Deir al-Balah schwer beschädigt. Das Krankenhaus versorgt Patientinnen und Patienten aus dem zentralen Gazastreifen und arbeitet seit Langem unter erheblichen Einschränkungen. Schäden an seinen Vorräten treffen damit eine Einrichtung, die bereits durch zahlreiche Verletzte, Materialmangel und eine unsichere Energieversorgung belastet ist.

Für Krankenhäuser und Rettungsdienste haben solche Verluste unmittelbare Folgen. Verbandsmaterial, Medikamente, Treibstoff und funktionierende Transportwege werden für die Behandlung von Kriegsverletzten ebenso benötigt wie für die reguläre medizinische Versorgung. Internationale Hilfsorganisationen berichten seit Monaten, dass wiederkehrende Kampfhandlungen, Zugangsbeschränkungen und zerstörte Infrastruktur die Arbeit des Gesundheitssystems erschweren. Auch die Verteilung vorhandener Hilfsgüter hängt davon ab, ob Straßen passierbar und medizinische Einrichtungen erreichbar bleiben.

Die im Oktober 2025 vereinbarte Waffenruhe hat die Gewalt nicht beendet. Nach Berichten von Nachrichtenagenturen und Hilfsorganisationen kommt es weiterhin zu Luftangriffen, Artilleriebeschuss und Schüssen in der Nähe von Zonen, die Israel kontrolliert. Beide Konfliktparteien werfen einander Verstöße gegen die Vereinbarungen vor. Damit bleibt auch die Abgrenzung zwischen fortdauernder Waffenruhe und erneuten Kampfhandlungen umstritten.

Die Angriffe fallen in eine Phase festgefahrener Gespräche über die weitere Umsetzung des Abkommens. Israel verlangt nach Berichten der Associated Press belastbare Schritte zur Entwaffnung der Hamas. Zugleich wächst mit jedem Angriff die Belastung für die Zivilbevölkerung. Allein die seit Samstag gemeldeten Vorfälle forderten nach örtlichen Angaben mindestens 20 Tote; außerdem wurden medizinische Vorräte eines zentralen Krankenhauses schwer beschädigt.

Quellen

  • Franceinfo
  • Associated Press
  • Human Rights Watch
  • Médecins Sans Frontières

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).