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Alle Artikel · 09.12.2021 15:00

Omikron-Variante: Wird es bald einen speziellen Impfstoff gegen den neuen Virus-Stamm geben?

Diese Woche veröffentlichte Studien zeigen, dass die neue Variante Omikron des SARS-CoV-2 eine gewisse Resistenz gegen die bestehenden Impfstoffe aufweist. Mehrere Hersteller haben angekündigt, ein Update ihres Impfstoffs entwickeln zu wollen, um den neuen...

Diese Woche veröffentlichte Studien zeigen, dass die neue Variante Omikron des SARS-CoV-2 eine gewisse Resistenz gegen die bestehenden Impfstoffe aufweist. Mehrere Hersteller haben angekündigt, ein Update ihres Impfstoffs entwickeln zu wollen, um den neuen Stamm wirksamer bekämpfen zu können.

Die Entdeckung der ansteckenderen Covid-19-Variante Omikron wirft die Frage nach der Wirksamkeit von Impfungen angesichts dieses neuen SARS-CoV-2-Stamms mit seinen 32 Mutationen auf.

Obwohl es laut dem Gesundheitsexperten des Weißen Hauses, Anthony Fauci, "ziemlich sicher" ist, dass die Omikron-Variante keine schwereren Fälle als die Delta-Variante verursacht, steht die Frage nach einer Impfaktion zur Bekämpfung dieses Stammes weiterhin im Mittelpunkt des Interesses.

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Es bleibt die Frage, ob die vorhandenen Impfstoffe gegen die Variante wirksam sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Mittwoch, dem 8. Dezember, erklärt, dass es "keinen Grund gibt, daran zu zweifeln", dass die aktuellen Impfstoffe vor den schweren Formen von Covid-19 schützen, die durch die Omikron-Variante hervorgerufen werden.

"Wir haben hochwirksame Impfstoffe, die sich gegen alle bisherigen Varianten als wirksam erwiesen haben, was den Schweregrad der Krankheit und die Krankenhausaufenthalte angeht, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass dies nicht auch jetzt der Fall sein sollte", sagt Michael Ryan, der Leiter der WHO-Notfallabteilung.

Neue Impfstoffe?
Aber es gibt auch neue Studien, die recht pessimistisch sind. Laut dem Africa Health Research Institute (AHRI) entzieht sich die Omikron-Variante "teilweise der Immunität, die der BioNTech/Pfizer-Impfstoff verleiht". In der Studie heißt es unter anderem, dass Menschen, die nur zwei Dosen des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs erhalten haben, nicht mehr in der Lage zu sein scheinen, die Omikron-Variante zu neutralisieren. "Im Klartext: Wenn sie auf Omikron treffen, ist ihr klinisches Risiko maximal", so der medizinische Biologe Claude-Alexandre Gustave auf Twitter. Der derzeitige Impfstoff von BioNTech/Pfizer wäre somit erst nach drei Injektionen gegen den neuen Stamm wirksam.

https://twitter.com/_b_meyer/status/1468319835012673549

Dies veranlasst die Hersteller, neue Impfstoffe zu entwickeln, die speziell auf die Omikron-Varianten zugeschnitten sind. Die Notwendigkeit eines neuen Impfstoffs wurde von dem Geschäftsführer der BioNTech Laboratories, Uğur Şahin, schon vor einigen Tagen angekündigt wurde.

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Gegenüber dem deutschen Handelsblatt hatte er die Notwendigkeit eines "neuen Impfstoffs" hervorgehoben. Die Firma war übrigens die erste, die zusammen mit den Pfizer-Laboratorien ein zukünftiges Update ihres Impfstoffs ankündigte. "Wir werden die Entwicklung eines Impfstoffs speziell für die Omikron-Variante fortsetzen und hoffen, ihn bis März zur Verfügung stellen zu können, falls eine Anpassung erforderlich sein sollte", erklärte BioNTech in einer Pressemitteilung.

Ende November hatte Moderna ebenfalls auf diese Möglichkeit hingewiesen: Per Pressemitteilung hatte der Konzern angekündigt, rasch einen Impfstoff für eine Auffrischungsdosis speziell gegen die Omikron-Variante entwickeln zu wollen.

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Die neuen Impfstoffe werden wahrscheinlich erst in zwei bis drei Monaten auf den Markt kommen können.

Um die Omikron-Variante zu bekämpfen, die auch in Europa zur Hauptansteckungsquelle werden könnte, spricht der wissenschaftliche Rat unter seinem Vorsitzenden Jean-François Delfraissy von der Notwendigkeit einer vierten Dosis…

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