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Rettungshunde durchsuchen Trümmer eines Einkaufszentrums in Kumamoto

Drei Tage nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans suchen Einsatzkräfte weiter nach möglichen Opfern. In den Trümmern eines von einer Explosion getroffenen Einkaufszentrums helfen nun speziell ausgebildete Rettungshunde.

Kashima – 31.07.2026: Drei Tage nach dem schweren Erdbeben in der japanischen Präfektur Kumamoto dauern die Sucharbeiten in den Trümmern des Einkaufszentrums Aeon Mall Kumamoto an. Nach einem Bericht von Franceinfo sind inzwischen auch speziell ausgebildete Rettungshunde im Einsatz. Sie sollen mögliche Opfer in Bereichen aufspüren, die für Menschen wegen eingestürzter Bauteile und instabiler Trümmer nur schwer erreichbar sind.

Das Beben ereignete sich am Dienstag, dem 28. Juli, um 16.27 Uhr Ortszeit. Nach Angaben der japanischen Regierung wurde in Teilen der Region die höchste Stufe der japanischen Erdbeben-Intensitätsskala gemessen; die Magnitude wurde mit 7,1 angegeben. Gebäude, Straßen und Versorgungsleitungen wurden beschädigt. Die Erschütterungen trafen damit eine Region, die bereits nach den schweren Erdbeben von 2016 umfangreiche Erfahrungen mit Bergung und Wiederaufbau gesammelt hatte.

In dem Einkaufszentrum in Kashima, einer Gemeinde nahe der Stadt Kumamoto, wurde nach dem Erdstoß eine Explosion gemeldet. Teile des Gebäudes wurden dabei schwer beschädigt oder stürzten ein. Die Ursache der Explosion war nach den am Freitag zugänglichen Angaben noch nicht abschließend geklärt. Eine mögliche Beteiligung von Gas wurde geprüft, eine offizielle Bewertung lag zunächst jedoch nicht vor.

Die Hunde durchsuchen unter Anleitung ihrer Hundeführer abgesicherte Abschnitte des Gebäudes. Sie können menschliche Witterung auch unter Beton, Metall und anderem Schutt wahrnehmen. Zeigt ein Tier eine verdächtige Stelle an, können die Rettungsteams dort Kameras und Horchgeräte einsetzen oder Trümmer gezielt abtragen. Die Arbeiten kommen nur langsam voran: Nachbeben und beschädigte Gebäudeteile gefährden sowohl die Helfer als auch möglicherweise Verschüttete. Bevor ein Abschnitt betreten oder geräumt wird, müssen Fachleute daher seine Stabilität beurteilen.

Auch außerhalb des Einkaufszentrums sind die Folgen des Bebens spürbar. Die Stadt Kumamoto informierte am 31. Juli über geschlossene Einrichtungen, abgesagte Veranstaltungen, medizinische Versorgung, Trinkwasser und Hilfsangebote für Betroffene. Kumamoto Castle blieb vorläufig geschlossen, damit Gebäude, Anlagen und das Gelände auf Schäden untersucht werden können.

Für Angehörige vermisster Menschen setzt sich damit die Ungewissheit fort. Offizielle Angaben zur Zahl möglicher Opfer in dem Einkaufszentrum oder zu einem Termin für das Ende der Suche lagen am Freitag nicht vor. Feuerwehr, Polizei, kommunale Behörden und staatliche Stellen konzentrierten ihre Arbeit in Kashima weiterhin auf die Suche in den Trümmern und die technische Sicherung des beschädigten Gebäudes.

Quellen

  • Franceinfo
  • Stadt Kumamoto
  • Japanisches Premierministeramt
  • Kumamoto Castle

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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