Umwelt

Schwere Gewitter verursachen Schäden in mehreren Regionen Frankreichs

Sturmböen, Hagel und Starkregen haben in mehreren Teilen Frankreichs Bäume entwurzelt, Dächer beschädigt und Straßen blockiert. In Seine-et-Marne erreichte der Wind bis zu 142 Kilometer pro Stunde.

Paris – 28.08.2026: Schwere Gewitter haben am Donnerstagabend in mehreren Teilen Frankreichs Schäden verursacht und den Verkehr behindert. Besonders betroffen waren der Osten des Landes, die Île-de-France und der Großraum Lyon. Straßen mussten gesperrt werden, Bäume stürzten um, Dächer wurden beschädigt. Ein Autofahrer berichtete Franceinfo, er habe während des Unwetters zwei Passantinnen in seinem Wagen Schutz angeboten, weil ein Aufenthalt im Freien aus seiner Sicht lebensgefährlich gewesen sei.

Météo-France registrierte am 27. August örtlich außergewöhnlich starke Böen sowie Hagel und heftigen Regen. In Chevru im Département Seine-et-Marne erreichte der Wind 142 Kilometer pro Stunde, im rund 30 Kilometer entfernten Nangis waren es 130 Kilometer pro Stunde. Die Gewitter trafen damit auch den Osten der dicht besiedelten Île-de-France mit großer Wucht.

Hohe Windgeschwindigkeiten wurden ebenso in anderen Regionen gemessen: 104 Kilometer pro Stunde in Grenoble, 100 Kilometer pro Stunde in Rodalbe im Département Moselle und 93 Kilometer pro Stunde am Flughafen Lyon-Bron. In Aurillac fielen insgesamt 62 Millimeter Regen, davon 21 Millimeter innerhalb einer Stunde. Derart intensive Niederschläge können Kanalisationen überlasten, Straßen überfluten und den Verkehr binnen kurzer Zeit zum Erliegen bringen.

Nach Angaben von Franceinfo unterschieden sich die Folgen von Ort zu Ort erheblich. Gewitterzellen entfalten ihre größte Kraft häufig auf engem Raum. Während benachbarte Gemeinden vergleichsweise glimpflich davonkommen, können wenige Kilometer entfernt Hagel, Sturmböen und Starkregen schwere Schäden anrichten. Für Fußgänger und Autofahrer verschärften schlechte Sicht und herumfliegende Gegenstände die Gefahr.

Am Freitag zog das Gewitterband nach Angaben von Météo-France über das Rhonetal, den Jura und den Nordosten in Richtung Alpen. Dort waren weiterhin kräftige Schauer, Hagel und starke Böen möglich. Hinter der Front blieb das Wetter im Norden wechselhaft; weitere Gewitter sollten allerdings schwächer ausfallen als am Vortag.

Der Wetterdienst rät bei Gewittern dazu, offene Flächen, Gewässer und einzelne Bäume zu meiden und Schutz in einem festen Gebäude zu suchen. Blitze können Menschen unmittelbar treffen, doch auch Böen bergen erhebliche Risiken: Sie können Äste abbrechen, Bäume entwurzeln sowie Gerüste, Dächer und leichte Konstruktionen beschädigen.

Für Samstag, den 29. August, sagte Météo-France eine weitere Regen- und Windfront im Norden voraus. An der Kanalküste waren Böen zwischen 70 und 90 Kilometern pro Stunde möglich. Am Sonntag, den 30. August, sollte sich die Front von Nordaquitanien bis ins südliche Elsass erstrecken; am Abend wurden erneut einzelne Gewitter am Ärmelkanal erwartet.

Quellen

  • Franceinfo: Bericht über Schäden nach den Gewittern vom 27. August 2026
  • Météo-France: Wetterlage und weitere Entwicklung
  • Météo-France: Gefahren und Verhalten bei Gewittern

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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