Umwelt

Waldbrand im Restonica-Tal nach 18 Tagen unter Kontrolle

Der Großbrand oberhalb von Corte auf Korsika breitet sich nach Angaben der Einsatzkräfte nicht mehr aus. In dem schwer zugänglichen Berggebiet wurden 1.083 Hektar Vegetation zerstört.

Corte – 31.07.2026: Der Waldbrand im Restonica-Tal oberhalb von Corte in Haute-Corse ist nach 18 Tagen Einsatz unter Kontrolle. Nach dem am Freitag veröffentlichten Lagebild hat das Feuer 1.083 Hektar Vegetation erfasst. Die Einstufung bedeutet, dass die Brandfront nicht mehr vorrückt. Beendet ist der Einsatz damit jedoch nicht: In dem weitläufigen und schwer zugänglichen Gelände können Glutnester fortbestehen und bei ungünstigen Bedingungen erneut aufflammen.

Der Brand hatte sich seit Mitte Juli in einem Berggebiet südöstlich von Corte ausgebreitet. Steile Hänge, dichter Bewuchs und die begrenzte Erreichbarkeit einzelner Abschnitte erschwerten die Arbeit der Feuerwehr über viele Tage. Zeitweise beeinträchtigten Rauchschwaden auch die Sicht in und um Corte. Die Topografie des Tals zwang die Einsatzkräfte dazu, die Entwicklung an mehreren Flanken zugleich zu beobachten und besonders gefährdete Bereiche zu sichern.

Bereits in den vergangenen Tagen hatten die Behörden von einer weitgehend stabilen Brandfläche berichtet, während einzelne Abschnitte weiterhin aktiv waren. Nach einer vorübergehenden Entspannung durch Niederschläge konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf heiße Stellen und Zonen, in denen sich das Feuer erneut ausbreiten konnte. Mit der nun gemeldeten Kontrolle endet die Phase, in der die fortschreitende Flammenfront unmittelbar abgewehrt werden musste.

Die Schadensfläche von 1.083 Hektar liegt deutlich über früheren Schätzungen. Satellitengestützte Bewertungen hatten zunächst rund 600, später etwa 900 Hektar ergeben. Solche Angaben werden bei laufenden Bränden häufig korrigiert, sobald abgelegene, stark verrauchte oder zunächst nicht zugängliche Flächen genauer erfasst werden können. Die aktuelle Zahl beschreibt die bislang festgestellte Ausdehnung des betroffenen Vegetationsraums; eine abschließende ökologische Schadensbilanz liegt noch nicht vor.

Für Bewohner, Betriebe und Besucher der Region hatte der Brand unmittelbare Folgen. Zufahrten und Wanderwege im Restonica-Gebiet waren im Verlauf des Einsatzes zeitweise gesperrt. Zudem wurden Schutzmaßnahmen für Gebäude, touristische Einrichtungen und Tierhalter vorbereitet oder umgesetzt. Der Brand traf damit ein Tal, das wegen seiner Berglandschaft und Wanderwege zu den bekannten Ausflugsgebieten im korsischen Inselinneren zählt. Angaben zur Brandursache oder zu möglichen Ermittlungen enthält das aktuelle Lagebild nicht.

Die Arbeit verlagert sich nun auf die Sicherung der verbrannten Fläche. Kontrolliert werden müssen vor allem Brandränder, Schluchten und unzugängliche Hanglagen, in denen sich Hitze lange halten kann. Erst nach Abschluss dieser Nachkontrollen lassen sich die Folgen für Vegetation, Wege und weitere Infrastruktur vollständig erfassen. Bis dahin bleibt das 1.083 Hektar große Brandgebiet unter Beobachtung der Einsatzkräfte.

Quellen

  • Franceinfo
  • Le Monde
  • Alta Frequenza

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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