Politik & Gesellschaft

34-jähriger Wanderer stirbt nach 400-Meter-Sturz im Dévoluy-Massiv

Ein 34 Jahre alter Mann ist am Nordgrat des Le Nid bei Tréminis tödlich verunglückt. Die Bergrettung konnte ihn nach dem rund 400 Meter tiefen Sturz nicht mehr reanimieren.

Tréminis – 25.08.2026: Ein 34 Jahre alter Wanderer ist am Montag im Dévoluy-Massiv nach einem rund 400 Meter tiefen Sturz ums Leben gekommen. Der Mann war mit einem Begleiter auf dem Nordgrat des Le Nid unterwegs, der auf dem Gemeindegebiet von Tréminis im Département Isère liegt. Der Unfall ereignete sich nach Angaben von ICI Isère am Vormittag des 24. August in knapp 2.500 Metern Höhe.

Die beiden Männer hatten ihre Tour in Tréminis begonnen und wollten über mehrere Gipfel und Grate des Dévoluy ziehen. Zu der geplanten Strecke gehörten den Berichten zufolge die Bereiche Obiou, Grand Ferrand und Vachères. Am Le Nid führt die Route durch felsiges, hochalpines Gelände. Während einer Kletterpassage stürzte der 34-Jährige ab. Beide Männer trugen Helme, waren nach den bislang vorliegenden Informationen an dieser Stelle jedoch nicht durch ein Seil gesichert.

Der Begleiter alarmierte unmittelbar nach dem Absturz die Rettungskräfte. Eine Einheit der auf Gebirgseinsätze spezialisierten CRS Alpes und ein Arzt des Rettungsdienstes Samu Isère wurden mit dem Hubschrauber Dragon 38 der französischen Zivilschutzbehörde zum Unfallort geflogen. Wegen des schwer zugänglichen Geländes war der Einsatz aus der Luft erforderlich.

Als die Retter den Verunglückten erreichten, befand er sich bereits in einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Einsatzkräfte versuchten, ihn wiederzubeleben, konnten aber nur noch seinen Tod feststellen. Der Begleiter blieb körperlich unverletzt, stand nach dem Geschehen jedoch unter Schock. Er wurde mit dem Hubschrauber aus dem Gebirge gebracht. Anschließend bargen die Einsatzkräfte den Leichnam und übergaben ihn den Bestattungsdiensten.

Die Behörden machten zunächst weder Angaben zur Identität des Toten noch zu seinem Wohnort. Auch die genaue Ursache des Sturzes war am Dienstag nicht bekannt. Nach den veröffentlichten Informationen lässt sich nicht beurteilen, ob der Wanderer den Halt verlor, ein Fels ausbrach oder andere Umstände zu dem Unfall beitrugen. Hinweise auf einen plötzlichen Wetterumschwung oder einen medizinischen Notfall wurden nicht genannt.

Der Nordgrat des Le Nid ist keine gewöhnliche Wanderpassage. Die Kombination aus großer Höhe, ausgesetzten Gratabschnitten und Kletterstellen verlangt alpine Erfahrung sowie eine an die Route angepasste Ausrüstung. Welche Sicherung für einen bestimmten Abschnitt erforderlich ist, hängt allerdings von Gelände, Verhältnissen und Können der Beteiligten ab. Aus dem Verzicht auf ein Seil allein lässt sich daher keine belastbare Aussage über die Unfallursache ableiten. Die Bergungsaktion wurde noch am Montag abgeschlossen.

Quellen

  • Franceinfo
  • ICI Isère

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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