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USA streichen Syrien von Terrorismus-Sponsorenliste

Die Vereinigten Staaten haben Syrien am 24. August 2026 von ihrer Liste staatlicher Terrorismusunterstützer gestrichen. Damit fallen weitere Beschränkungen weg; gezielte Sanktionen gegen einzelne Akteure bleiben bestehen.

Washington – 25.08.2026: Die Vereinigten Staaten haben Syrien offiziell von ihrer Liste der Staaten gestrichen, denen wiederholte Unterstützung internationaler Terrorakte vorgeworfen wird. Das US-Außenministerium vollzog den Schritt am Montag, 24. August. Damit endet eine Einstufung, die seit 1979 bestanden hatte. Die Entscheidung war dem Kongress zuvor angekündigt worden und wurde nach Ablauf der gesetzlichen Prüffrist wirksam.

Die Streichung gehört zur schrittweisen Annäherung Washingtons an die syrische Übergangsregierung unter Präsident Ahmed al-Scharaa. US-Außenminister Marco Rubio hatte den geplanten Widerruf am 8. Juli mit den politischen Veränderungen in Damaskus, Maßnahmen der neuen Regierung gegen Terrorismus und syrischen Zusicherungen begründet, künftig keine internationalen Terrorakte zu unterstützen.

Mit dem Ende der Einstufung entfallen Beschränkungen, die unmittelbar an den Status als staatlicher Terrorismusunterstützer geknüpft waren. Dazu zählen gesetzliche Hürden für US-Hilfen, Rüstungsgeschäfte sowie die Ausfuhr von Gütern, die sowohl zivil als auch militärisch verwendet werden können. Die Regierung in Washington betrachtet die Aufhebung als Voraussetzung für engere Wirtschaftsbeziehungen und neue Investitionen in dem vom Bürgerkrieg schwer beschädigten Land.

Das US-Finanzministerium stellte zugleich klar, dass damit keineswegs sämtliche Strafmaßnahmen aufgehoben sind. Vermögenswerte und Geschäftsinteressen weiterhin namentlich sanktionierter Personen und Organisationen bleiben in den Vereinigten Staaten gesperrt. Auch Geschäfte mit ihnen sind amerikanischen Bürgern und Unternehmen grundsätzlich untersagt. Washington will so weiterhin gegen Terrorismus, Menschenrechtsverletzungen und andere Formen des Machtmissbrauchs in Syrien vorgehen.

Parallel widerriefen die US-Behörden die Einstufung der Al-Nusra-Front, auch unter dem Namen Haiat Tahrir al-Scham bekannt, als besonders benannte globale Terrororganisation. Die islamistische Gruppierung war eine entscheidende Kraft beim Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024. Ihr früherer Anführer Ahmed al-Scharaa steht heute an der Spitze der syrischen Übergangsregierung.

Der Beschluss folgt auf mehrere vorherige Lockerungen. Präsident Donald Trump hatte am 30. Juni 2025 per Verordnung wesentliche Syrien-Sanktionen aufgehoben. Im Juli 2026 leitete das Außenministerium das formelle Verfahren zur Streichung von der Terrorismus-Sponsorenliste ein. Nach US-Recht musste der Kongress 45 Tage vor dem endgültigen Widerruf unterrichtet werden.

Für die Regierung in Damaskus fällt damit ein erhebliches Hindernis bei internationalen Finanzierungen, Handelsgeschäften und Investitionen weg. Banken und Unternehmen müssen allerdings weiterhin prüfen, ob syrische Geschäftspartner von gezielten Sanktionen betroffen sind. Zudem bleibt die Sicherheitslage prekär: Das US-Außenministerium warnt weiterhin vor Reisen nach Syrien und unterhält dort wegen der Risiken keine regulären konsularischen Dienstleistungen.

Quellen

  • Franceinfo
  • US-Außenministerium
  • US-Finanzministerium
  • Associated Press

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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