Umwelt

Acht Tote nach Tropensturm Rachel in Mexiko

Nach schweren Regenfällen in Baja California sind acht Menschen ums Leben gekommen. In Ensenada suchen Einsatzkräfte weiter nach zwei Vermissten.

Ensenada – 15.10.2026: Nach den schweren Regenfällen des Tropensturms Rachel sind in der nordwestmexikanischen Stadt Ensenada acht Menschen ums Leben gekommen. Staatliche und militärische Stellen gaben die neue Bilanz am Mittwoch, 14. Oktober, bekannt. Am Donnerstag suchten Einsatzkräfte weiter nach zwei Vermissten im Raum Ensenada. Zunächst hatten die Behörden weniger Todesopfer gemeldet; weitere Leichen wurden im Verlauf der Bergungsarbeiten gefunden.

Die Hafenstadt im Bundesstaat Baja California wurde von Starkregen und über die Ufer tretenden Wasserläufen getroffen. Mehrere Menschen starben nach Angaben der Behörden, nachdem reißende Wassermassen sie erfasst hatten. Unter den acht bestätigten Todesopfern waren vier Minderjährige. Besonders betroffen waren Maneadero und San Francisquito sowie der Wasserlauf El Pípila südlich des Stadtzentrums.

Armee, Marine, Zivilschutz und Sicherheitsbehörden durchsuchten Flussbetten, überschwemmte Grundstücke und schwer zugängliche ländliche Gebiete. Ein zehnjähriges Kind, das zunächst als vermisst galt, wurde lebend gefunden. Für das Gebiet von Ensenada nannten die Behörden zuletzt zwei weiterhin vermisste Menschen.

Daneben gibt es Meldungen über einen Vater und seinen zwölfjährigen Sohn aus San Felipe. Beide waren am Wochenende zum Fischen aufgebrochen und zunächst nicht zurückgekehrt. Für den gesamten Bundesstaat könnte die Zahl der Vermissten damit bei vier liegen. Die Angaben weichen voneinander ab, weil die Behörden die Suchgebiete in Ensenada und San Felipe getrennt erfassen.

Rachel hatte sich vor dem Erreichen Baja Californias abgeschwächt und wurde am 11. Oktober über Land als außertropisches Tief eingestuft. Das System brachte dennoch heftige Niederschläge, stürmische Böen und hohen Wellengang. Der mexikanische Wetterdienst warnte vor Erdrutschen, steigenden Pegeln und Überschwemmungen. In Ensenada beschädigten die Wassermassen Straßen, Wohnhäuser und öffentliche Einrichtungen.

Die Regierung von Baja California unterstützte gemeinsam mit den Streitkräften die Rettungs- und Aufräumarbeiten. Aus der abgelegenen Siedlung Rancho Génesis, die durch die Unwetterschäden von der Umgebung abgeschnitten war, wurden nach Behördenangaben 32 Menschen ausgeflogen. In Ensenada und San Quintín öffneten zudem Notunterkünfte.

Ensenadas Bürgermeisterin Claudia Agatón Muñiz beantragte wegen des Ausmaßes der Schäden eine Katastrophenerklärung. Sie soll den Zugang zu zusätzlicher Hilfe des Bundesstaates und der Zentralregierung erleichtern. Neben der Suche nach Vermissten konzentrieren sich die Arbeiten auf die Versorgung betroffener Familien und die Wiederherstellung beschädigter Verkehrswege. Den Stand von acht Todesopfern bestätigte am 14. Oktober General Daniel Gallegos, Kommandeur der Zweiten Militärzone.

Quellen

  • Franceinfo
  • Mexikanische Regierung – Nationale Koordination für Zivilschutz
  • Mexikanische Wasserbehörde Conagua
  • El País México
  • La Jornada

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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