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Velvet nimmt Kurs auf die TGV-Strecken im Westen

Der neue Bahnanbieter Velvet hat die Betriebslizenz für das französische Netz erhalten und will ab 2028 auf wichtigen Strecken in den Westen fahren. Vor dem Start fehlt dem Unternehmen noch die Sicherheitsbescheinigung.

AbendausgabeWelche Themen beschäftigen die französische Presse am 01. September 2026 um 19:59 Uhr?

Zum Schulbeginn rücken die sinkenden Schülerzahlen, der schwierige Haushalt 2027 und neue Konkurrenz auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken in den Vordergrund.

Velvet hat eine Betriebslizenz für das französische Schienennetz erhalten. Damit besitzt das Unternehmen eine der beiden zwingenden Genehmigungen, um Hochgeschwindigkeitszüge in Frankreich fahren zu lassen. Le Parisien wertet die Entscheidung als ersten wichtigen regulatorischen Schritt für einen Anbieter, der sich als unabhängiger französischer Konkurrent zur Staatsbahn positionieren will.

Geplant sind ab 2028 Verbindungen von Paris nach Bordeaux, Nantes, Angers und Rennes. Die Ankündigung betrifft damit mehrere große Städte im Westen des Landes und Strecken, auf denen die Nachfrage durch Pendler, Geschäftsreisende und Urlaubsverkehr hoch ist. Für diese Regionen geht es um mehr als ein neues Logo auf dem Bahnsteig: Zusätzliche Anbieter können die Auswahl bei Fahrplänen, Preisen und Komfort verändern.

Die Lizenz ist allerdings noch keine Betriebserlaubnis für konkrete Züge. Velvet benötigt vor der Aufnahme des Verkehrs weiterhin eine Sicherheitsbescheinigung. Erst danach kann das Unternehmen seine Züge, das Personal und die betrieblichen Abläufe für den kommerziellen Start auf den geplanten Hochgeschwindigkeitsachsen zulassen.

Grundlage des Briefings

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