Bpifrance kündigt für die kommenden fünf Jahre 500 Millionen Euro für französische Unternehmen der Bildbranche an. Die Mittel sollen sich über Beteiligungen, Innovationsförderung, gemeinsame Finanzierungen und Garantien auf Film, audiovisuelle Produktionen, Animation, Videospiele und immersive Formate verteilen. Die Ankündigung knüpft an den Sommet Lumière in Saint-Paul-de-Vence an, bei dem Frankreich und Südkorea ihre Zusammenarbeit für Kino und audiovisuelle Wirtschaft hervorgehoben haben.
Die Regierung und die öffentliche Bank behandeln die Branche damit als Wirtschafts- und Souveränitätsfrage. Französische Produzenten und Studios konkurrieren mit großen internationalen Plattformen, während künstliche Intelligenz, neue Sehgewohnheiten und kostspielige technische Umstellungen ihre Geschäftsmodelle verändern. Le Figaro verweist auf die internationale Dichte des Treffens zwischen der Mostra von Venedig und dem Festival von Deauville. Der Fonds zielt vor allem darauf, Eigenkapital und Wachstumsmöglichkeiten für unabhängige Akteure zu schaffen, statt lediglich einzelne Werke zu fördern.