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Covid-19: eine neue Variante in der Bretagne entdeckt… was wir über diese Mutation wissen

Im Oktober wurde eine neue Coronavirus-Variante in einer Schule im Finistère (Bretagne) entdeckt. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden 24 Personen, darunter 18 Kinder, infiziert. Eine neue Variante von Covid-19 wurde in einer Schule im Finistère (Bretagne) entdeckt. Nach Informationen von Le Télégramme wurde sie vor einem Monat, im Oktober, in der Gemeinde Bannalec erstmals entdeckt.…

Im Oktober wurde eine neue Coronavirus-Variante in einer Schule im Finistère (Bretagne) entdeckt. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden 24 Personen, darunter 18 Kinder, infiziert.

Eine neue Variante von Covid-19 wurde in einer Schule im Finistère (Bretagne) entdeckt. Nach Informationen von Le Télégramme wurde sie vor einem Monat, im Oktober, in der Gemeinde Bannalec erstmals entdeckt. 24 Fälle, darunter 18 Kinder und 6 Erwachsene, waren von dieser neuen Mutation betroffen. Der Tageszeitung zufolge ist die Variante so weit von den bereits im Umlauf befindlichen Varianten entfernt, dass sie nur schwer zu identifizieren gewesen sei.

Am 15. Oktober wurde in den Grundschule "Mona Ozouf" eine Häufung von Covid-19-Ansteckungen festgestellt. Zwei von insgesamt zwölf Klassen wurden vorsorglich geschlossen.
Nach Angaben von Le Télégramme hat das Pasteur-Institut weitere Untersuchungen mittels Sequenzierung durchgeführt, um festzustellen, warum das Screening-Ergebnis für die Delta-Variante in diesen Fällen negativ war, obwohl diese die Ursache für annähernd 100% der Kontaminationen in Frankreich ist. Die Variante soll mehrere neue Mutationen aufweisen, vor allem im Spike-Protein, das es dem Virus ermöglicht, in menschliche Zellen einzudringen. Laut Le Télégramme ist ein kleiner Teil dieses Proteins verschwunden, verglichen mit den Spike-Proteinformen der anderen Varianten.

Bei der Verfolgung der Ansteckungskette sind die Dienststellen der regionelan Gesundheitsbehörde (ARS) der Bretagne zu dem Schluss gekommen, dass ein Einwohner von Nantes, der einen Abend in Bannalec verbrachte, das Virus auf eine Familie der Gemeinde übertragen hat, das dann von den Kindern in der Schule weitergegeben wurde. "Die Virus-Mutation wurde nach der Rückkehr von einer Auslandsreise eingeschleppt", so die ARS.

"Fast 500 Personen wurden getestet, und alle Ergebnisse sind negativ", versichert die Gesundheitsbehörde. "Alle diagnostizierten Fälle gehören zu identifizierten Übertragungsketten: Wir vermuten keine weitere Verbreitung über unbekannte Zwischenträger. Da der letzte Fall in der Region am 26. Oktober entdeckt wurde, kommen die ARS und Santé Publique France zu dem Schluss, dass die Variante "nicht mehr aktiv" ist. Die Überwachung wird aber fortgesetzt.

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