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À la une · 13.02.2022 16:31

Covid-19: Woher kommt die neue Hybridvariante "Deltacron"?

Die britische Behörde für Gesundheitssicherheit erklärte am Freitag, dass sie einen ersten Fall der Hybridvariante "Deltacron" festgestellt habe. Die Variante wurde auf der Liste der Mutationen als "unter Beobachtung stehend" eingestuft. Es ist eine...

Die britische Behörde für Gesundheitssicherheit erklärte am Freitag, dass sie einen ersten Fall der Hybridvariante "Deltacron" festgestellt habe. Die Variante wurde auf der Liste der Mutationen als "unter Beobachtung stehend" eingestuft.

Es ist eine Entdeckung, die auf der anderen Seite des Ärmelkanals Aufsehen erregt hat. Auf der Website der britischen Gesundheitsbehörde (UKHSA) wird berichtet, dass sie bei einer Person eine Mutation, eine Kombination der Delta- und Omicron-Varianten, nachgewiesen haben. Diese "Deltacron"-Variante wurde am Freitag, dem 11. Februar, in die Liste der Varianten aufgenommen, die unter "Beobachtung" stehen.

Ein erster Fall von "Deltacron"-Infektion?
Anfang Januar behauptete Leondios Kostrikis, Professor für Biologie an der Universität von Zypern, dass er eineo neue Mutation des Virus durch die Analyse von Proben aus der Allgemeinbevölkerung und von Krankenhauspatienten identifiziert habe.

Schnell stellten mehrere Experten diese Entdeckung in Frage. "'Deltacron' kommt sicher von einer Kontamination bei der Sequenzierung", hatte Maria Van Kerkhove, die bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Kampf gegen Covid leitet, damals vermutet. Das heißt, dass die Proben bei der Untersuchung im Labor kontaminiert wurden. Die von den britischen Behörden jetzt festgestellte Ansteckung mit der Hybridvariante "Deltacron" wäre somit der erste offiziell bestätigte Fall weltweit.

Wie ist eine Hybridvariante möglich?
Die britischen Gesundheitsbehörden gehen wohl davon aus, dass der Patient, bei dem die Hybridvariante identifiziert wurde, sowohl mit der Delta- als auch mit der Omikron-Variante infiziert war: Eine einzelne Zelle kann tatsächlich mit zwei Varianten infiziert sein. Das Virus trägt dann die Mutationen beider Varianten. Derzeit ist es unmöglich zu wissen, ob der Patient in Großbritannien oder in einem anderen Land infiziert wurde.

Eine gefährliche Variante?
Nachdem die britische Gesundheitsbehörde diese "Rekombination" von Omikron und Delta als zu überwachende Variante eingestuft hat, will sie nun untersuchen, wie gefährlich und ansteckend das Virus ist. Die britischen Gesundheitsbehörden geben sich derzeit aber beruhigend: Die Fälle von Hybridinfektionen seien derzeit im Land noch besonders gering, berichtet die Zeitung Daily Mail.

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