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Crous baut Hilfe für Studienanfänger in Wohnheimen aus

Zum Studienbeginn 2026 erweitert das französische Crous-Netz seine Erfolgswohnheime. Studentische Tutorinnen und Tutoren helfen Erstsemestern beim Lernen, bei Alltagsfragen und beim Einleben.

Paris – 07.09.2026: Zum Beginn des Studienjahres 2026 erweitert das französische Crous-Netz seine Unterstützung für Studienanfänger. In sogenannten Erfolgswohnheimen leben Erstsemester mit erfahreneren Studierenden zusammen, die sie als Tutorinnen und Tutoren begleiten. Das Modell soll den Übergang an die Hochschule, in eine neue Stadt und in ein eigenständig organisiertes Leben erleichtern.

Das Angebot richtet sich vor allem an Studierende mit staatlicher Studienbeihilfe, bei denen der Einstieg durch soziale, finanzielle oder persönliche Belastungen erschwert sein kann. Crous-Wohnungen werden grundsätzlich vorrangig an Empfängerinnen und Empfänger dieser Beihilfe vergeben. In den Erfolgswohnheimen kommt zur günstigen Unterkunft eine feste persönliche Begleitung hinzu.

Die Unterstützung reicht über Fragen zu Vorlesungen und Prüfungen hinaus. Tutorinnen und Tutoren helfen den ihnen zugeteilten Erstsemestern dabei, Lernpläne zu entwickeln, Kontakte zu knüpfen und den Alltag zu organisieren. Auch bei einem Stimmungstief oder praktischen Schwierigkeiten soll im selben Wohnumfeld eine vertraute Ansprechperson erreichbar sein. So will das Crous-Netz verhindern, dass Isolation und Überforderung den Verlauf des ersten Studienjahres beeinträchtigen.

Nach Angaben des nationalen Verbands sind regelmäßige Einzelgespräche mit insgesamt mindestens neun Stunden Begleitung pro Monat vorgesehen. Hinzu kommen gemeinsame Angebote zu Lernmethoden, mündlichen Präsentationen und Stressbewältigung. Sport, Kochabende und Kulturveranstaltungen sollen außerdem Begegnungen zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern fördern. Unterkunft, Beratung und gemeinschaftliches Leben werden damit an einem Ort verbunden.

Sechs solcher Einrichtungen bestanden bereits vor dem aktuellen Ausbau: in Créteil, Grenoble, Lyon, Limoges, Nantes und Toulouse. Lokale Auswertungen hätten bei begleiteten Studierenden höhere Erfolgsquoten als bei anderen Erstsemestern ergeben, teilte das Crous-Netz mit. Konkrete Vergleichszahlen nannte die Organisation in ihrer aktuellen Darstellung allerdings nicht.

Zum Studienbeginn 2026 umfasst das Netz nach eigenen Angaben 17 Erfolgswohnheime, darunter zwölf neue Standorte. Parallel meldete der Verband, dass bis zum 1. September mehr als 155.000 Studierende eine Crous-Unterkunft reserviert hatten. Die Nachfrage lag demnach fünf Prozent über dem Vorjahreswert. Gerade in Hochschulstädten mit angespanntem privatem Wohnungsmarkt erfüllt das Programm daher zwei Aufgaben: Es verschafft Studierenden bezahlbaren Wohnraum und bietet ihnen Unterstützung unmittelbar am Wohnort.

Bis 2028 soll das Modell in allen regionalen Studentenwerken vertreten sein. Für die nun aufgenommenen Erstsemester ist die Begleitung auf das gesamte Studienjahr angelegt; die Tutorinnen und Tutoren sollen während dieser Zeit feste Gesprächstermine und die vereinbarten monatlichen Betreuungsstunden anbieten.

Quellen

  • Franceinfo-Bericht vom 07.09.2026
  • Crous-Netz: Informationen zum Studienbeginn 2026
  • Crous-Netz: Programm Erfolgswohnheime

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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