Politik & Gesellschaft

Einbrecher stehlen Schmuck aus dem Pariser Plaza Athénée

Zwei Männer sind in ein Zimmer des Pariser Luxushotels Plaza Athénée eingedrungen. Ihre Beute, darunter eine äußerst wertvolle Armbanduhr, wird auf fast eine Million Euro geschätzt.

Paris – 10.09.2026: Zwei bislang unbekannte Männer sind in der Nacht zum 9. September in ein Zimmer des Pariser Luxushotels Plaza Athénée eingedrungen und haben Schmuck im geschätzten Wert von fast einer Million Euro gestohlen. Nach Angaben französischer Medien entkamen die Verdächtigen unerkannt. Die Pariser Polizei fahndet nach ihnen.

Der Einbruch ereignete sich demnach zwischen 1 und 2 Uhr im siebten Stock des Hauses an der Avenue Montaigne. Die Männer sollen an der Außenfassade des Hotels hinaufgeklettert und auf diesem Weg in das Zimmer eines Gastes gelangt sein. Wie sie sich Zugang zum Gebäude verschafften und es nach der Tat wieder verließen, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Zur Beute gehört nach den vorliegenden Berichten eine Armbanduhr im Wert von mehr als 600.000 Euro. Mehrere Medien nennen ein Modell des Schweizer Luxusuhrenherstellers Richard Mille. Hinzu kamen weitere Schmuckstücke. Ob die genannten Werte bereits anhand von Kaufbelegen, Gutachten oder Versicherungsunterlagen bestätigt wurden, war zunächst nicht bekannt. Auch eine vollständige Aufstellung der gestohlenen Gegenstände wurde nicht veröffentlicht.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Umstand, dass sich der betroffene Gast während des Einbruchs im Zimmer befunden haben soll. Zu einem möglichen Zusammentreffen mit den Tätern oder zum genauen Ablauf gibt es bislang keine gesicherten Angaben. Berichte über Verletzte liegen nicht vor. Die Identität des Gastes wurde von den Behörden nicht bekannt gegeben.

Das Plaza Athénée zählt zu den bekanntesten Pariser Palasthotels. Es liegt im achten Arrondissement an der Avenue Montaigne, die für Modehäuser und Juweliere bekannt ist, unweit der Champs-Élysées. Das Haus bestätigte lediglich, dass Ermittlungen aufgenommen worden seien. Zu seinen Sicherheitsvorkehrungen, möglichen Schwachstellen an der Fassade und der Schadenshöhe äußerte sich das Hotel nicht.

Nach Angaben von Europe 1 wurde das Verfahren der Brigade zur Bekämpfung des Banditentums übertragen. Die spezialisierte Einheit der Pariser Kriminalpolizei bearbeitet schwere Raubüberfälle und professionell ausgeführte Einbrüche. Die Ermittler können dafür Aufnahmen der Videoüberwachung im Hotel und in dessen Umgebung prüfen, Spuren an der Fassade und im Zimmer sichern sowie mögliche Fluchtwege rekonstruieren.

Ob die Männer das Gebäude zuvor ausgekundschaftet hatten oder gezielt wussten, welche Wertgegenstände sich in dem Zimmer befanden, ist bislang offen. Die außergewöhnliche Zugangsmethode und die gezielt entwendete, besonders wertvolle Uhr gehören zu den zentralen Punkten der laufenden Untersuchung.

Quellen

  • Franceinfo
  • Le Parisien
  • Europe 1

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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