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Emmanuel Macron fordert vom iranischen Präsidenten: „Unterstützung für destabilisierende Akteure einstellen“

Hintergrund der Spannungen zwischen Israel und dem Libanon. Emmanuel Macron hat am Montag, dem 29. Juli, mit dem neu gewählten iranischen Präsidenten Massoud Pezeshkian gesprochen. Er betonte, dass "alles getan werden müsse, um eine militärische Eskalation zu vermeiden", nachdem die Spannungen zwischen Israel und dem Libanon erneut aufgeflammt waren. Dabei forderte Macron den Iran auf,…

Massud Peseschkian (2019 / Wikipedia)

Hintergrund der Spannungen zwischen Israel und dem Libanon.

Emmanuel Macron hat am Montag, dem 29. Juli, mit dem neu gewählten iranischen Präsidenten Massoud Pezeshkian gesprochen. Er betonte, dass "alles getan werden müsse, um eine militärische Eskalation zu vermeiden", nachdem die Spannungen zwischen Israel und dem Libanon erneut aufgeflammt waren. Dabei forderte Macron den Iran auf, die Unterstützung für destabilisierende Akteure in der Region einzustellen.

Sorge um zunehmende Spannungen

Laut einer Mitteilung des Elysée-Palasts äußerte Macron seine "sehr große Besorgnis" angesichts der steigenden Spannungen zwischen Israel und dem Libanon, insbesondere nach dem tödlichen Angriff der Hisbollah. Dieser erste Telefonanruf mit seinem am am 5. Juli neu gewählten Amtskollegen unterstrich Macrons Anliegen.

Macron gratulierte Pezeshkian zu seinem Amtsantritt, betonte jedoch die Notwendigkeit "realer Veränderungen" im Iran. Gleichzeitig forderte er die "sofortige Freilassung der drei französischen Staatsbürger, die seit zwei Jahren zu Unrecht in iranischen Gefängnissen festgehalten werden". Dies sei eine unerlässliche Bedingung für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Paris und Teheran.

Angriff auf den Golan und regionale Befürchtungen

Ein Raketenangriff, den die israelische Regierung der libanesischen Hisbollah zuschreibt, hat am Samstag 12 junge Menschen auf den von Israel besetzten Golanhöhen getötet. Diese Ereignisse haben die Befürchtungen einer regionalen Eskalation neu entfacht. Macron forderte Teheran, das die schiitische Hisbollah unterstützt, auf, "zur Zurückhaltung aufzurufen". Er warnte davor, dass ein neuer Krieg "verheerende Folgen für die Region" haben würde.

Nuklearprogramm und diplomatische Lösungen

Macron appellierte ausserdem an den iranischen Präsidenten, die "besorgniserregende Eskalation" des iranischen Nuklearprogramms zu beenden und vollumfänglich mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) zusammenzuarbeiten. Er plädierte für "eine diplomatische Lösung", da die Verhandlungen seit Monaten ins Stocken geraten sind.

Frankreichs Engagement für Stabilität

Macron betonte, dass Frankreich bereit sei, mit dem neuen iranischen Präsidenten zusammenzuarbeiten, um alle Streitigkeiten zu lösen und zur Sicherheit und Stabilität in der Region beizutragen. Macron warnte Pezeshkian zudem davor, die "Unterstützung" Teherans für den "Aggressionskrieg" Russlands in der Ukraine fortzusetzen.

Reflexion und Ausblick

Macrons Gespräch mit Pezeshkian markiert einen entscheidenden Moment in den französisch-iranischen Beziehungen. Die Forderungen nach Zurückhaltung und die Betonung diplomatischer Lösungen zeigen, dass Frankreich eine aktive Rolle bei der Förderung des Friedens in der Region spielen möchte. Bleibt die Frage: Wird der neue iranische Präsident den Appellen folgen?

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