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Ermittlungen nach Gewalt im Cockpit eines Flydubai-Fluges

Ein Flydubai-Flug von Dubai nach Tel Aviv ist nach einem gewaltsamen Zwischenfall im Cockpit in Saudi-Arabien gelandet. Die Ermittler prüfen den Ablauf und ein mögliches terroristisches Motiv.

Tabuk – 01.10.2026: Nach einem gewaltsamen Zwischenfall im Cockpit eines Flydubai-Fluges von Dubai nach Tel Aviv untersuchen die zuständigen Behörden den Ablauf und das Motiv. Die Maschine mit der Flugnummer FZ 1073 landete am 30. September sicher auf dem Flughafen von Tabuk im Nordwesten Saudi-Arabiens. Nach Angaben der Fluggesellschaft wurden die Passagiere und Besatzungsmitglieder nach der Landung in Sicherheit gebracht.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, einer der beiden Piloten habe den anderen während des Fluges mit einem Messer verletzt und offenbar versucht, die Maschine zum Absturz zu bringen. Passagiere und zusätzlich mitreisende Besatzungsmitglieder hätten eingegriffen, den Angreifer überwältigt und die Kontrolle im Cockpit gesichert. Der mutmaßliche Täter wurde nach der Landung den saudischen Behörden übergeben.

Flydubai bestätigte zunächst lediglich einen Zwischenfall auf der Strecke zwischen dem internationalen Flughafen Dubai und dem Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv. Das Unternehmen teilte mit, das Flugzeug sei sicher nach Tabuk umgeleitet worden. Zum genauen Ablauf, zu Verletzten und zu einem möglichen Motiv machte die Gesellschaft zunächst keine näheren Angaben. Sie verwies auf die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Associated Press befanden sich 174 Passagiere an Bord. Mehrere Reisende sollen bei dem Vorfall leicht verletzt worden sein; der verletzte Pilot wurde medizinisch versorgt. Die israelische Regierung sprach von einem möglichen Anschlagsversuch. Eine abschließende Einstufung als terroristische Tat liegt bislang jedoch nicht vor. Die Untersuchungen der beteiligten Stellen in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel dauern an.

Die Umleitung brachte die überwiegend israelischen Reisenden in eine ungewöhnliche Lage: Saudi-Arabien unterhält keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. Dennoch ermöglichte das Königreich die Notlandung in Tabuk. Flydubai kündigte an, Ersatzflugzeuge einzusetzen, um Passagiere und Besatzungsmitglieder weiterzubefördern.

Die Verbindung zwischen Dubai und Tel Aviv besteht seit der diplomatischen Annäherung der Vereinigten Arabischen Emirate an Israel. Beide Staaten nahmen 2020 im Rahmen der Abraham-Abkommen offizielle Beziehungen auf. Seither entwickelte sich die Flugstrecke zu einer regelmäßig genutzten Verbindung. Das israelische Außenministerium erklärte, es stehe wegen des Vorfalls mit den Behörden der Emirate in Kontakt.

Die Ermittlungen betreffen nun sowohl den mutmaßlichen Angriff als auch die Sicherheitsabläufe an Bord. Zu klären ist unter anderem, wie die Tatwaffe ins Cockpit gelangte und in welcher Reihenfolge Besatzungsmitglieder und Passagiere eingriffen. Flydubai will weitere Angaben erst nach gesicherten Erkenntnissen veröffentlichen. Bestätigt hat die Gesellschaft bislang vor allem die sichere Landung in Tabuk.

Quellen

  • Franceinfo
  • Flydubai
  • Büro des israelischen Ministerpräsidenten
  • Associated Press

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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