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Erneuter Angriff auf den Flughafen von Riad

Einen Tag nach dem Angriff mit zwölf Toten ist der Flughafen König Khalid erneut getroffen worden. Die Huthi-Miliz beansprucht die Attacken für sich; Saudi-Arabien meldet weitere Verletzte.

Riad – 11.10.2026: Der internationale Flughafen König Khalid in Riad ist am Sonntag erneut angegriffen worden. Nach Angaben der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition traf ein Geschoss ein Passagierterminal. Der Vorfall ereignete sich einen Tag nach einer Attacke auf dieselbe Anlage, bei der nach Angaben der saudischen Zivilluftfahrtbehörde zwölf Menschen getötet und 309 weitere verletzt wurden.

Die Behörde hatte den Flughafen nach dem Angriff vom Samstag geschlossen. Für den neuerlichen Vorfall am Sonntag meldeten die Behörden weitere Verletzte, nannten zunächst jedoch keine Gesamtzahl. Neue Explosionen waren am 11. Oktober in der saudischen Hauptstadt zu hören. Ob sie sämtlich mit dem Angriff auf den Flughafen zusammenhingen, war zunächst nicht unabhängig bestätigt. Der Luftverkehr an einem der wichtigsten Drehkreuze des Landes blieb beeinträchtigt.

Die Huthi-Miliz aus dem Jemen übernahm Medienberichten zufolge die Verantwortung für die jüngsten Attacken. Saudi-Arabien und die Militärkoalition machen die von Iran unterstützte Gruppe für die Angriffe verantwortlich. Unabhängig überprüfbare Angaben zu den verwendeten Waffensystemen, möglichen Abfangmanövern und dem genauen Ablauf lagen am Sonntag nicht vollständig vor.

Der Angriff vom 10. Oktober traf nach übereinstimmenden Berichten einen Bereich bei den Inlandsterminals 3 und 4. Unter den Toten waren saudische Staatsangehörige sowie Menschen aus mehreren anderen Ländern. Nach Angaben französischer Medien wurde auch eine Französin verletzt. Mehrere Verletzte befanden sich demnach in kritischem Zustand. Die Opferbilanz könnte sich daher noch verändern.

Nach Darstellung der saudischen Behörden handelte es sich um den dritten Angriff auf den Flughafen binnen einer Woche. Bereits zuvor hatte es dort Tote und Verletzte gegeben. Die wiederholten Attacken auf zivile Infrastruktur weiten die unmittelbaren Folgen des Konflikts zwischen den Huthi und Saudi-Arabien auf den internationalen Luftverkehr aus. Für Reisende, Fluggesellschaften und Beschäftigte entstehen Sicherheitsrisiken, Ausfälle und erhebliche Verzögerungen.

Die von Saudi-Arabien geführte Koalition bezeichnete den Beschuss des Passagierterminals als Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und kündigte eine Reaktion an. Die Huthi stellten ihre Angriffe ihrerseits als Antwort auf saudische Militäroperationen im Jemen dar. Diese Angaben der Konfliktparteien lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Wann der reguläre Betrieb am Flughafen König Khalid vollständig wiederaufgenommen werden kann, teilten die Behörden am Sonntag zunächst nicht mit. Damit blieb auch unklar, wie lange geplante Flüge ausfallen oder umgeleitet werden müssen. Die zuletzt bestätigte Bilanz des Angriffs vom Samstag lag bei zwölf Toten und 309 Verletzten.

Quellen

  • Franceinfo
  • Associated Press
  • Saudi General Authority of Civil Aviation
  • Le Monde

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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