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Explosionen und Rauch stören den Flugverkehr in Riad

Nach Explosionen und einem Brand nahe dem Flughafen von Riad sind zahlreiche Flüge ausgefallen oder verspätet gestartet. Die Huthi reklamieren Angriffe auf Ziele in der saudischen Hauptstadt für sich; eine amtliche Bestätigung der Ursache…

Riad – 19.09.2026: Mehrere Explosionen und ein Brand in der Nähe des internationalen Flughafens von Riad haben den Flugverkehr am Samstag erheblich beeinträchtigt. Aufnahmen und Berichte aus der saudischen Hauptstadt zeigten schwarzen Rauch und Flammen nahe dem King Khalid International Airport. Zahlreiche Verbindungen verspäteten sich oder wurden gestrichen. Das Flugbeobachtungsportal Flightradar24 wies zeitweise seine höchste Störungsstufe für den Flughafen aus.

Saudi-arabische Behörden hatten in der Nacht vor einer möglichen Gefahr aus der Luft gewarnt. Später gab der Zivilschutz Entwarnung. Was die Explosionen und den Brand ausgelöst hatte, teilten die Behörden zunächst nicht mit. Auch bestätigte Angaben zu Verletzten, Todesopfern oder zum Umfang möglicher Schäden lagen am Samstagabend nicht vor.

Die Huthi-Miliz im Jemen erklärte anschließend, sie habe empfindliche Ziele in Riad sowie Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco angegriffen. Ihr Militärsprecher Yahya Saree sprach von Marschflugkörpern, ballistischen Raketen und Drohnen. Die Angaben der vom Iran unterstützten Miliz ließen sich zunächst nicht unabhängig bestätigen. Saudi Aramco äußerte sich vorerst nicht zu der Darstellung.

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters waren Feuerwehrkräfte nahe dem Flughafen im Einsatz. Ein Reuters-Journalist beobachtete demnach einen brennenden Treibstofftank mit einer Kennzeichnung von Aramco. Ob das Feuer unmittelbar durch einen Angriff verursacht wurde, blieb amtlich unbestätigt. Ebenso war zunächst offen, ob der betroffene Bereich zum Flughafengelände gehörte und welche Infrastruktur beschädigt sein könnte.

Der Vorfall ereignete sich während verschärfter Auseinandersetzungen zwischen Saudi-Arabien und den Huthi. Die Miliz kontrolliert große Teile des Nordens und weitere dicht besiedelte Gebiete des Jemen. Seit Juli richtet sie ihre Angriffe nach eigenen Angaben verstärkt gegen saudische Schiffe und Energieanlagen. Zuvor hatte sie eine Seeblockade gegen das Königreich angekündigt.

Bereits am 8. September hatten Angriffe der Huthi nach Angaben saudischer Stellen Brände in Energieanlagen im Süden des Landes ausgelöst. Die Behörden meldeten damals Verletzte und zeitweilige Betriebsunterbrechungen an mehreren Standorten. Der Alarm vom Samstag war der erste bekannte Luftalarm in Riad seit der jüngsten Zuspitzung des Konflikts.

Für Reisende bedeuteten die Störungen lange Wartezeiten, Verspätungen und gestrichene Flüge. Einen Zeitpunkt für die vollständige Wiederaufnahme des regulären Betriebs nannten die Behörden zunächst nicht. Damit blieb am Samstagabend gesichert, dass der Luftverkehr erheblich gestört war; die Ursache der Explosionen und des Brandes war hingegen noch nicht amtlich geklärt.

Quellen

  • Franceinfo
  • Associated Press
  • Reuters
  • Flightradar24

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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