Saint-Denis – 16.08.2026: Frankreichs Männer haben zum Abschluss der Schwimm-Europameisterschaften in Saint-Denis Bronze über 4×100 Meter Lagen gewonnen. Yohann Ndoye Brouard, Clément Aitkaci, Léon Marchand und Maxime Grousset schlugen nach 3:29,03 Minuten als Dritte an. Gold ging in 3:28,67 Minuten an die unter neutraler Flagge startende russische Mannschaft, Italien gewann in 3:28,86 Minuten Silber.
Die Abstände blieben bis zum Anschlag knapp. Zwischen dem Siegerquartett und Frankreich lagen lediglich 36 Hundertstelsekunden. Noch enger fiel der Kampf um Bronze aus: Großbritannien kam nach 3:29,11 Minuten ins Ziel und verfehlte das Podium damit um acht Hundertstelsekunden. Die französische Staffel blieb 1,07 Sekunden über dem nationalen Rekord.
Ndoye Brouard eröffnete das Rennen auf der Rückenstrecke, anschließend übernahm Aitkaci den Brustabschnitt. Marchand schwamm die Schmetterlingslage und brachte Frankreich wieder näher an die führenden Mannschaften heran. Vor den letzten 100 Metern lag das Quartett noch auf Rang vier. Im Freistil zog Grousset jedoch am britischen Schlussmann vorbei und verteidigte den knappen Vorsprung bis ins Ziel.
Für Marchand war es bereits der vierte Podestplatz dieser Europameisterschaften. Der 24-Jährige hatte am Samstag den ersten EM-Titel seiner Karriere über 200 Meter Schmetterling gewonnen. Am Sonntag folgte Gold über 400 Meter Freistil. Mit seinem Einsatz in der Lagenstaffel trug er nun auch zu einer Medaille der französischen Mannschaft bei. Grousset, ebenfalls bereits in den Einzelwettbewerben erfolgreich, lieferte auf der Schlussbahn den entscheidenden Beitrag.
Der dritte Rang war zugleich Frankreichs letzter Podestplatz im Beckenprogramm der Heim-Europameisterschaften. Die Lagenstaffeln beschlossen am Sonntagabend die Wettbewerbe. Im Frauenrennen belegte die französische Mannschaft Platz fünf. Dort gewann Großbritannien vor Italien und den Niederlanden.
Die Männerstaffel vereinte vier Schwimmer mit unterschiedlichen Aufgaben: Ndoye Brouard musste auf der ersten Bahn eine konkurrenzfähige Ausgangslage schaffen, Aitkaci den Kontakt halten, Marchand auf der Schmetterlingsstrecke Zeit aufholen und Grousset im Freistil vollenden. Dieser Plan ging erst auf den letzten Metern auf. Frankreich lag lange außerhalb der Medaillenränge, blieb jedoch nahe genug an Großbritannien, um noch anzugreifen.
Damit endete der letzte französische Finalauftritt des Turniers mit einer Medaille. Das Ergebnis spiegelte zugleich die hohe Leistungsdichte des Rennens: Russland, Italien, Frankreich und Großbritannien erreichten das Ziel innerhalb von 44 Hundertstelsekunden.
Quellen
- Franceinfo, Sportredaktion
- European Aquatics, offizieller Veranstalter
- L'Equipe, Ergebnisdienst
Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).