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Frankreichs Nationalteam plant den Umbruch bis 2030

Nach dem Halbfinal-Aus bei der WM 2026 richtet sich der Blick der französischen Nationalmannschaft auf die Europameisterschaft 2028 und die Weltmeisterschaft 2030. Die Abwehr bietet Stabilität, während im Mittelfeld und auf den Außenverteidigerpositionen neue…

Paris – 21.07.2026: Nach dem Halbfinal-Aus gegen Spanien bei der Weltmeisterschaft 2026 beginnt für Frankreichs Nationalmannschaft die Planung für den nächsten großen Zyklus. Die Bleus erreichten bei den jüngsten drei großen Turnieren mindestens das Halbfinale und bleiben damit ein Maßstab im europäischen Fußball. Für die Europameisterschaft 2028 und die Weltmeisterschaft 2030 steht jedoch ein schrittweiser personeller Umbau an.

Das verlässlichste Fundament liegt weiterhin im Zentrum der Abwehr. William Saliba und Dayot Upamecano bilden eine eingespielte und internationale Spitzenklubs gewohnte Achse. Auch Ibrahima Konate und Maxence Lacroix erweitern die Auswahl in diesem Bereich. Mike Maignan bleibt eine naheliegende Option im Tor. Die defensive Zentrale bietet Frankreich daher die besten Voraussetzungen, um den Übergang in die Zeit nach 2026 ohne grundlegenden Bruch zu gestalten.

Im Angriff verfügt die Auswahl ebenfalls über viele Perspektiven. Kylian Mbappe, Ousmane Dembele, Bradley Barcola, Desire Doue, Michael Olise, Rayan Cherki und Maghnes Akliouche stehen für unterschiedliche Profile zwischen Tempo, Kreativitaet und Abschlussstarke. Entscheidend wird sein, aus dieser Vielzahl an offensiven Einzelspielern ein dauerhaft funktionierendes Gefuge zu formen. Die Nachfolgeplanung darf sich nicht allein auf prominente Namen stützen, sondern muss klare Rollen im Pressing und gegen den Ball festlegen.

Groessere Fragen stellen sich im Mittelfeld. Aurelien Tchouameni und Warren Zaire-Emery können zentrale Bezugspunkte des kommenden Zyklus sein. Zugleich muss Frankreich entscheiden, wie es Erfahrung, technische Kontrolle und Laufstärke im Zentrum kombiniert. Adrien Rabiot und N'Golo Kante repräsentieren eine erfahrene Generation, deren Rolle bis 2028 offen ist. Manu Kone bietet eine weitere Alternative, doch die Hierarchie für die kommenden Turniere ist noch nicht abschliessend erkennbar.

Besonders aufmerksam wird der Verband die Außenverteidigerpositionen beobachten. Jules Kounde und Theo Hernandez lieferten in den vergangenen Jahren wichtige Impulse, doch hinter ihnen braucht es Optionen mit internationalem Niveau. Malo Gusto, Lucas Digne und Lucas Hernandez gehören zum erweiterten Kreis, stehen aber für unterschiedliche sportliche und altersbezogene Ausgangslagen. Die Suche nach belastbaren Spielern für beide Seiten kann für die Turnierchancen ebenso entscheidend werden wie die Besetzung des Mittelfelds.

Die Europameisterschaft 2028 ist nach UEFA-Planung vom 9. Juni bis 9. Juli 2028 angesetzt. Sie ist für Frankreich der erste klare Orientierungspunkt nach dem Turnier in Nordamerika. Bis dahin wird auch die Trainerfrage Gewicht erhalten, nachdem Didier Deschamps die Mannschaft seit 2012 geprägt hat. Die FFF muss sportliche Kontinuität sichern, ohne die notwendige Erneuerung zu verzoegern.

Frankreich startet damit nicht bei null, sondern mit einer großen Zahl etablierter und junger Nationalspieler. Der Anspruch auf Titel bleibt angesichts der Kaderqualitaet bestehen. Ob daraus 2028 und 2030 erneut eine Mannschaft für die entscheidenden Spiele wird, hängt vor allem davon ab, wie schnell die Balance im Mittelfeld gefunden wird und ob auf den Außenbahnen neue Stammkräfte heranwachsen.

Quellen

  • Franceinfo
  • Fédération Française de Football
  • UEFA

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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