Politik & Gesellschaft

Gefälschte Zahlungsaufforderung erreicht Studierende der Aix-Marseille Université

Eine betrügerische E-Mail fordert Studierende der Aix-Marseille Université zur Überweisung von 450 Euro auf. Nach bisheriger Einschätzung der Hochschule wurden ihre IT-Systeme nicht angegriffen.

Aix-en-Provence – 23.08.2026: Studierende der Aix-Marseille Université haben eine betrügerische E-Mail erhalten, in der sie zur Überweisung von 450 Euro vermeintlicher Studiengebühren aufgefordert werden. Die Hochschule teilte mit, sie kenne den Vorgang. Nach ihrer bisherigen Einschätzung geht die Nachricht nicht auf einen Angriff gegen die universitären IT-Systeme zurück. Es handle sich vielmehr um einen externen Täuschungsversuch.

Die Absender nutzen offenbar die laufende Einschreibungsphase für das Studienjahr 2026/2027. In dieser Zeit erwarten viele Studierende ohnehin Mitteilungen zu Fristen, Unterlagen und Zahlungen. Die gefälschte Nachricht drängt dem Bericht zufolge zu einer raschen Überweisung und nennt dafür Zahlungsdaten, die nicht den offiziellen Verfahren der Universität entsprechen. Empfänger sollten weder Geld überweisen noch persönliche Dokumente oder Bankangaben übermitteln.

Die administrative Einschreibung erfolgt nach den Hinweisen der Aix-Marseille Université über die dafür vorgesehenen Onlineangebote. Zahlungen können je nach Verfahren online per Bankkarte oder über die zuständige Studienverwaltung abgewickelt werden. Ist eine Überweisung vorgesehen, müssen Empfänger und Kontodaten mit den offiziellen Angaben der Hochschule übereinstimmen. Unerwartete Zahlungsaufforderungen sollten Studierende deshalb unabhängig von der E-Mail prüfen, etwa über das bekannte Universitätsportal oder direkt bei ihrer Fakultät.

Die verlangten 450 Euro können auf den ersten Blick glaubwürdig wirken, weil die Kosten eines Studiums nicht für alle Studierenden identisch sind. Neben regulären Einschreibegebühren können je nach Studiengang und persönlicher Situation weitere Beträge anfallen. Für Studierende aus Ländern außerhalb der Europäischen Union gelten zudem gesonderte Gebührenregelungen. Diese Unterschiede schaffen Unsicherheit, die Betrüger mit scheinbar konkreten Forderungen ausnutzen können.

Hinzu kommt der Zeitpunkt während der Sommerpause. Manche Verwaltungsstellen der Hochschule waren zeitweise geschlossen oder nur eingeschränkt erreichbar, während zugleich Ende August Anmeldungen und Rückmeldungen für das neue Studienjahr anlaufen. Wer eine vermeintlich dringende Forderung erhält, kann sie daher womöglich nicht sofort persönlich überprüfen. Maßgeblich bleiben dennoch ausschließlich die auf den offiziellen Internetseiten der Universität veröffentlichten Zahlungswege und Kontaktdaten.

Betroffene sollten die verdächtige Nachricht zu Beweiszwecken sichern, jedoch keine darin enthaltenen Links oder Anhänge öffnen. Eine Meldung an die zuständige Studienverwaltung ermöglicht es der Hochschule, den Vorgang nachzuvollziehen und weitere Studierende zu warnen. Wer bereits Geld überwiesen oder sensible Daten preisgegeben hat, sollte umgehend seine Bank verständigen und Anzeige bei der Polizei oder Gendarmerie erstatten. Nach Angaben der Universität wurden ihre offiziellen Zahlungsabläufe durch den Vorfall nicht geändert.

Quellen

  • Franceinfo
  • Aix-Marseille Université – Einschreibung und Zahlungswege
  • Aix-Marseille Université – Gebührenregelungen für Studierende außerhalb der EU

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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