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Glaselemente stürzen von der Tour Montparnasse auf die Straße

Nach dem Absturz mehrerer Fassadenelemente von der Tour Montparnasse haben Feuerwehr und Polizei einen Sicherheitsbereich eingerichtet. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand.

Paris – 28.07.2026: Mehrere Glaselemente haben sich am Sonntag, 26. Juli, aus den oberen Stockwerken der Tour Montparnasse gelöst und sind auf Straßenflächen am Fuß des Hochhauses gestürzt. Nach den bislang bestätigten Angaben wurde niemand verletzt. Der Vorfall ereignete sich in einem stark frequentierten Viertel nahe dem Bahnhof Montparnasse im 15. Arrondissement.

Feuerwehr und Polizei sperrten das Umfeld des 209 Meter hohen Gebäudes ab. Berichten vom Einsatzort zufolge waren die Rue du Départ und die Rue Edgar-Quinet zeitweise nicht passierbar. Einsatzkräfte entfernten weitere Fassadenteile, bei denen Absturzgefahr bestand. Am Montagmorgen lagen noch Glassplitter auf einem Gehweg; Absperrungen und Sicherungsarbeiten dauerten an.

Warum sich die Verglasungen lösten, war am Dienstag öffentlich noch nicht geklärt. Ebenso fehlten abschließende amtliche Angaben zur Zahl der betroffenen Elemente und zum Ausmaß möglicher Schäden an der Fassade. Dass der Vorfall ohne Verletzte blieb, war angesichts der Lage besonders glückhaft: Täglich passieren zahlreiche Reisende, Beschäftigte, Anwohner und Besucher den Bereich zwischen Hochhaus und Bahnhof.

Die 1973 eröffnete Tour Montparnasse prägt mit ihrer dunklen Glasfassade seit Jahrzehnten das Stadtbild am linken Seineufer. Das Gebäude umfasst vor allem Büroflächen sowie Geschäfte und eine Aussichtsplattform. Sein baulicher Zustand und die inzwischen überalterte technische Ausstattung beschäftigen die Eigentümer seit Jahren. Eine umfassende Modernisierung ist seit Langem geplant, ihre Umsetzung verzögerte sich jedoch wiederholt.

Der Fassadenschaden fällt damit in eine Phase, in der die Zukunft des Renovierungsprojekts erneut unsicher erscheint. Medien hatten zuletzt über Verzögerungen sowie Differenzen über Umfang und Finanzierung der Arbeiten berichtet. Der Vorfall lässt für sich genommen keine Rückschlüsse auf den Gesamtzustand des Hochhauses zu. Er macht jedoch eine technische Prüfung der betroffenen Fassadenabschnitte und die Sicherung des unmittelbaren Umfelds erforderlich.

Für Anwohner und Gewerbetreibende war vor allem die Nähe der Absturzstelle zum belebten Straßenraum beunruhigend. Gegenüberliegende Lokale mussten Augenzeugen zufolge zeitweise schließen, damit die Einsatzkräfte gefahrlos arbeiten konnten. Die Behörden konzentrierten sich zunächst auf die Absperrung des Gefahrenbereichs und die Kontrolle weiterer Teile der Außenhaut.

Ob die Sicherungsmaßnahmen den Zugang zur Tour oder die Planungen für ihre Modernisierung beeinträchtigen, war am 28. Juli noch nicht bekannt. Bis dahin blieb der Bereich teilweise abgesperrt, während Fachleute weitere Fassadenelemente kontrollierten.

Quellen

  • Franceinfo
  • ANSA
  • PSS-Architekturforum

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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