Umwelt

Großbrand im Pas-de-Calais: 1.200 Campinggäste vorübergehend evakuiert

Bei einem Vegetationsbrand im nordfranzösischen Département Pas-de-Calais sind rund 180 Hektar Land verbrannt. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, etwa 1.200 Urlauber mussten einen Campingplatz für mehrere Stunden verlassen.

Pas-de-Calais – 13.08.2026: Ein großflächiger Vegetationsbrand hat im nordfranzösischen Département Pas-de-Calais einen Campingurlaub für rund 1.200 Menschen jäh unterbrochen. Die Gäste mussten den Platz nach Angaben von Franceinfo vorsorglich verlassen und konnten erst nach mehreren Stunden zurückkehren. Das Feuer brach während einer Phase großer Hitze und Trockenheit aus.

Rund 180 Hektar Land wurden dem Bericht zufolge von den Flammen erfasst. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand einzudämmen und ein Übergreifen auf den Campingplatz sowie andere bewohnte Bereiche zu verhindern. Für das vor allem durch seine Küste, Dünenlandschaften und den sommerlichen Ferienverkehr geprägte Département war dies ein Brand von ungewöhnlichem Ausmaß.

Für die Urlauber bedeutete die Evakuierung zunächst erhebliche Ungewissheit. Sie mussten Zelte, Wohnmobile oder Ferienunterkünfte zurücklassen, während die Einsatzkräfte gegen die Flammen vorgingen. Bei einer solchen Räumung müssen Zufahrten für Lösch- und Rettungsfahrzeuge freigehalten, größere Menschengruppen geordnet aus dem Gefahrenbereich geführt und die Anweisungen von Behörden und Campingplatzbetreibern aufeinander abgestimmt werden. Angaben zu Verletzten wurden in den verfügbaren Informationen nicht gemacht.

Der Brand traf eine Region, die im Sommer 2026 bereits unter außergewöhnlich hohen Temperaturen und anhaltender Trockenheit litt. Die Präfektur hatte das Département im Juli zeitweise in erhöhte Hitzewarnbereitschaft versetzt. Für Teile des Pas-de-Calais galten zudem Einschränkungen beim Wasserverbrauch. Ausgetrocknete Böden und Vegetation erhöhen die Gefahr, dass sich ein Feuer rasch ausbreitet; Wind kann die Arbeit der Einsatzkräfte zusätzlich erschweren.

Dass ein Brand dieses Ausmaßes im äußersten Norden Frankreichs ausbrach, ist auch deshalb bemerkenswert, weil schwere Vegetationsbrände häufig stärker mit dem Süden des Landes verbunden werden. Längere Trockenphasen können jedoch ebenso in Hauts-de-France Felder, Böschungen und andere bewachsene Flächen leicht entzündlich machen. In dicht belegten Ferienanlagen wird ein Feuer dann schnell zu einer logistischen Herausforderung, selbst wenn die Unterkünfte nicht unmittelbar von den Flammen erreicht werden.

Zur Ursache des Feuers lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Auch der genaue Brandort innerhalb des Départements und mögliche Sachschäden wurden in den verfügbaren Berichten nicht näher benannt. Fest stand am Morgen des 13. August, dass rund 1.200 Campinggäste nach mehreren Stunden zurückkehren konnten und mehr als 100 Feuerwehrleute zur Bekämpfung des Brandes mobilisiert worden waren.

Quellen

  • Franceinfo, Bericht über den Vegetationsbrand und die Evakuierung im Pas-de-Calais
  • Präfektur Pas-de-Calais, Hinweise zur Hitzewarnung
  • Präfektur Pas-de-Calais, Einschränkungen wegen Trockenheit

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

Ende des Artikels