London – 20.08.2026: Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan planen mit ihren Kindern einen längeren Aufenthalt in Großbritannien. Nach Informationen der Associated Press will die Familie noch im August ein privates Haus außerhalb Londons beziehen. Archie und Lilibet seien für das im September beginnende Schuljahr an britischen Schulen angemeldet. Öffentlich bestätigt hat das Paar die Pläne bislang nicht.
Die Sussexes wollen dem Bericht zufolge ihre Wohnsitze im kalifornischen Montecito und in Portugal behalten. Es handelt sich demnach nicht um eine vollständige Verlagerung ihres Lebensmittelpunkts, sondern um eine längerfristige Präsenz in Großbritannien. Auf eine Frage der Associated Press äußerte sich Harry am Mittwochabend in Washington nicht zu den Berichten.
Eine Rückkehr als arbeitende Mitglieder des Königshauses ist nicht vorgesehen. Harry und Meghan würden somit weder öffentliche Aufgaben im Auftrag von König Charles III. übernehmen noch eine staatlich finanzierte Funktion innerhalb der Monarchie erhalten. Ihr Umzug wäre in erster Linie eine private Entscheidung, auch wenn die räumliche Nähe zur königlichen Familie zwangsläufig politische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit auslöst.
Der geplante Aufenthalt folgt mehr als sechs Jahre nach dem Rückzug des Paares aus seinen offiziellen Funktionen und dem Umzug in die Vereinigten Staaten. Die Entscheidung von 2020 belastete die Beziehungen zu Charles III. und zu Prinz William erheblich. Harry und Meghan verwiesen damals auf den Umgang der Boulevardpresse mit ihnen und auf mangelnde Unterstützung durch die königliche Institution.
Die neue Nähe könnte den persönlichen Kontakt zwischen Harry und seinem Vater erleichtern. Charles III. wird wegen einer nicht näher bezeichneten Krebserkrankung behandelt. Nach Angaben aus dem Umfeld des Paares möchte Harry zudem mehr Zeit für die Arbeit seiner in Großbritannien ansässigen Wohltätigkeitsorganisationen aufbringen. Meghan soll ihr Unternehmen As Ever weiterhin von Großbritannien aus führen können.
Ungeklärt ist, wie der Schutz der Familie organisiert und finanziert werden soll. Harry hatte wiederholt erklärt, er könne seine Frau und seine Kinder ohne angemessene Polizeisicherung nicht dauerhaft nach Großbritannien bringen. Seit dem Ende seiner offiziellen Rolle hat er keinen automatischen Anspruch mehr auf den früher gewährten Personenschutz. Die Sicherheitsfrage war deshalb bereits Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen und dürfte für Dauer und Gestaltung des Aufenthalts erhebliche praktische Folgen haben.
An der Aufgabenverteilung im Königshaus ändert der angekündigte Schritt vorerst nichts. Den vorliegenden Berichten zufolge suchen die Sussexes größere persönliche und berufliche Nähe zu Großbritannien, ohne ihren 2020 vollzogenen Rückzug aus der offiziellen Arbeitsstruktur der Monarchie rückgängig zu machen.
Quellen
- Associated Press
- Franceinfo
- The Guardian
Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).