Paris – 26.09.2026: Eine gewaltige Menschenmenge hat sich am Samstag zur Freiluftmesse von Papst Leo XIV. im Zentrum von Paris versammelt. Der Altar stand auf der Place de la Concorde, die Besucherinnen und Besucher verteilten sich von dort entlang der Champs-Élysées bis in Richtung Arc de Triomphe. Die Feier bildete den größten öffentlichen Termin am zweiten Tag des päpstlichen Frankreichbesuchs.
Die kirchlichen Organisatoren hatten den Gottesdienst als offenes Treffen für Gläubige aus dem ganzen Land geplant. Wegen des erwarteten Andrangs war das Besucherareal bereits im Vorfeld erweitert worden. Das französische Innenministerium rechnete mit rund 600.000 Menschen. Eine abschließende, behördlich bestätigte Teilnehmerzahl lag am Samstagabend zunächst nicht vor.
Für den Besuch waren Polizei, Gendarmerie, Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte in der Hauptstadt mobilisiert worden. Rund um die Place de la Concorde und die Champs-Élysées galten weitreichende Verkehrs- und Zugangsbeschränkungen. Mehrere Métrostationen blieben zeitweise geschlossen. Die Behörden mussten dabei eine religiöse Großveranstaltung unter freiem Himmel absichern, deren Publikum sich über eine der bekanntesten Achsen von Paris erstreckte.
Präsident Emmanuel Macron hatte Leo XIV. am Freitag, dem 25. September, im Élysée-Palast empfangen. Die apostolische Reise vom 25. bis 28. September kam auf Einladung des Staatspräsidenten, kirchlicher Stellen und der UNESCO zustande. Sie verbindet offizielle Begegnungen mit Gottesdiensten und Gesprächen über soziale und kirchliche Fragen.
Vor der Messe traf der Papst am Samstag in Paris unter anderem Migranten und neu getaufte Katholiken. Bereits am Freitagabend hatte er im Stade de France in Saint-Denis an einer Gebetswache mit jungen Menschen teilgenommen. Mit der Feier im Stadtzentrum wollten der Vatikan und die französische Kirche den Besuch ausdrücklich einem breiten Publikum öffnen, statt ihn auf protokollarische Empfänge und Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl zu beschränken.
Nach den Terminen in Paris reiste Leo XIV. weiter nach Lourdes. Dort stehen am Sonntag, dem 27. September, Gespräche mit Bischöfen, eine Messe im Heiligtum und das Angelusgebet auf dem Programm. Zum Abschluss seiner Frankreichreise ist für Montag, den 28. September, ein Aufenthalt in Metz vorgesehen.
Die Bilder von der dicht gefüllten Place de la Concorde und den Champs-Élysées entsprachen dem ausdrücklich formulierten Anspruch der Veranstalter, eine volkstümliche Begegnung zu ermöglichen. Das tatsächliche Ausmaß der Beteiligung blieb am Abend allerdings noch offen: Die zuvor genannten 600.000 Menschen waren eine Erwartung des Innenministeriums, keine bestätigte Zählung.
Quellen
- Franceinfo
- Französisches Innenministerium
- Élysée-Palast
- Stadt Paris
- Erzbistum Paris
Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).