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Immersive Restaurants: Das Rezept hinter dem Erfolg dieses Konzepts

Immer mehr Restaurants bieten multisensorische Erlebnisse an, bei denen der Geschmack durch totales Eintauchen in eine andere Sinneswelt ergänzt wird. Diese Mode, die in Asien entstanden ist, schwappt nun auch nach Frankreich über. Mitten in Paris bietet ein immersives Restaurant ein Spektakel, das nicht nur den Gaumen, sondern auch die Augen erfreut. Das Lokal mit…

Immersives Restaurant in Paris (Screenshot France 2)

Immer mehr Restaurants bieten multisensorische Erlebnisse an, bei denen der Geschmack durch totales Eintauchen in eine andere Sinneswelt ergänzt wird. Diese Mode, die in Asien entstanden ist, schwappt nun auch nach Frankreich über.

Mitten in Paris bietet ein immersives Restaurant ein Spektakel, das nicht nur den Gaumen, sondern auch die Augen erfreut. Das Lokal mit seiner maritimen Atmosphäre, das seit einem Jahr geöffnet hat, ist oft ausgebucht. In einem anderen Arrondissement der Hauptstadt finden sich die Gäste inmitten des Big Bang wieder. Die Macher setzten auf Spezialeffekte und die Hilfe einer Filmausstatterin. 500 Planeten hängen von der Decke. "Wir lassen die Gäste wirklich in eine Welt eintauchen, indem wir alle Sinne stimulieren", erklärt Lina Utzig, die Leiterin für Strategie und Entwicklung des Restaurants Ephemera gegenüber dem Sender France 2.

Das Konzept des immersiven Restaurants stammt aus dem Ausland. In Deutschland zum Beispiel gibt es ein Restaurant, in dem sich die Stühle von Raum zu Raum bewegen und so jedes Gericht seine eigene Sinneswelt bekommt. In Shanghai (China) probte der Drei-Sterne-Koch Paul Pairet, der das Konzept erfunden hat, bis zu vier Jahre, um seine sensorischen Menüs zu entwickeln. Wer sich bei ihm dieses besondere Erlebnis gönnen will, muss drei Monate warten und zwischen 500 und 1.000 Euro ausgeben. Um jedes Gericht gibt es eine totale Show, bei der nichts dem Zufall überlassen wird, um perfekt mit dem Teller zu harmonieren: Musik, Videos und Gerüche. "Das führt zu einem Konzentrationsniveau am Tisch, das wesentlich höher ist als in einem herkömmlichen Restaurant".

Um alle fünf Sinne zu stimulieren, braucht es eine regelrechte Wissenschaft: die Neuro-Gastronomie. Einer Studie zufolge kann auch Musik den Geschmack verändern. Ein Schokoladeneis schmeckt je nach Klang cremiger und süßer oder bitterer.

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