Alle Artikel

Millionenbeute an der Côte d’Azur – Schmuckdesigner in Ferienwohnung bestohlen

Ein Abend an der glitzernden Côte d’Azur, ein Apartment mit Blick aufs Mittelmeer – und am Ende ein Schaden, der die Millionengrenze deutlich überschreitet. In Villefranche-sur-Mer ist am Dienstagabend, 6. Januar 2026, ein spektakulärer Schmuckdiebstahl verübt worden, der nun Polizei und Justiz beschäftigt. Tatort war eine über Airbnb gemietete Unterkunft, in der sich der amerikanische…

Villefranche sur Mer

Ein Abend an der glitzernden Côte d’Azur, ein Apartment mit Blick aufs Mittelmeer – und am Ende ein Schaden, der die Millionengrenze deutlich überschreitet. In Villefranche-sur-Mer ist am Dienstagabend, 6. Januar 2026, ein spektakulärer Schmuckdiebstahl verübt worden, der nun Polizei und Justiz beschäftigt.

Tatort war eine über Airbnb gemietete Unterkunft, in der sich der amerikanische Schmuckdesigner Chris Aire aufhielt. Nach übereinstimmenden Informationen französischer Medien verschwanden Schmuckstücke im geschätzten Wert von mehr als einer Million Euro. Eine Summe, die selbst an der sonst so luxuriösen Riviera kurz innehalten lässt.

Das Merkwürdige an dem Fall: Die Polizei stellte keinerlei Einbruchsspuren fest. Keine aufgehebelten Türen, keine eingeschlagenen Fenster, kein sichtbares Chaos. Der Diebstahl verlief offenbar leise, fast unsichtbar. Die Staatsanwaltschaft in Nizza spricht von einem „Einbruchsdiebstahl ohne Gewalt“ und hat ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Diebstahls eingeleitet. Die genaue Höhe des Schadens bleibt unter Verschluss, bestätigt wird lediglich, dass sie jenseits der Million liegt.

Chris Aire, in den USA bekannt für seine opulenten Schmuckkreationen und prominente Kundschaft, wurde bei dem Vorfall nicht verletzt. Für die Ermittler wirft der Fall dennoch viele Fragen auf. Wer wusste von den Wertsachen? Wer hatte Zugang zu der Wohnung? Und wie verschwindet Schmuck von solchem Wert, ohne eine Spur zu hinterlassen?

Villefranche-sur-Mer gilt als ruhig, fast schon idyllisch. Doch der Vorfall zeigt, dass selbst die malerischsten Orte keine Garantie für Sicherheit bieten. Luxus zieht Aufmerksamkeit an – manchmal die falsche. Jetzt liegt es an den Ermittlern, Licht in einen Fall zu bringen, der mehr Rätsel als Antworten hinterlassen hat.

Von Daniel Ivers

Ende des Artikels