Umwelt

Nach dem Gros-Bessillon-Brand kehren Bewohner in beschädigte Häuser zurück

Mehr als zwei Wochen nach Ausbruch des Waldbrands können Einwohner von Montfort-sur-Argens erstmals die Schäden an ihren Häusern begutachten. Die Erschöpfung im Ort wächst, während Einsatzkräfte weiter nach Glutnestern suchen.

Montfort-sur-Argens – 07.08.2026: Mehr als zwei Wochen nach Ausbruch des Waldbrands am Gros Bessillon kehren Bewohnerinnen und Bewohner von Montfort-sur-Argens in ihre Häuser zurück. Viele finden zerstörte Dächer, verrußte Mauern und verwüstete Grundstücke vor. Nach Angaben aus dem Ort wurden Dutzende Wohnhäuser durch das Feuer zerstört oder schwer beschädigt. Die Rückkehr macht das Ausmaß der Schäden nun auch für jene sichtbar, die ihre Wohnungen überstürzt verlassen mussten.

Der Brand hatte am 21. Juli im Gebiet des Gros Bessillon begonnen und mehrere Gemeinden im Département Var bedroht. Montfort-sur-Argens lag zeitweise in einem besonders gefährdeten Bereich. Familien wurden evakuiert, Straßen gesperrt und Sammelstellen eingerichtet. Dass die Zugänge inzwischen wieder geöffnet sind, bedeutet für viele Menschen noch keine Rückkehr in den Alltag. Zunächst müssen sie klären, ob ihre Häuser sicher und bewohnbar sind und was von Möbeln, Dokumenten und persönlichen Erinnerungsstücken geblieben ist.

Die Präfektur des Var hatte am 23. Juli gemeldet, das Feuer sei eingedämmt, zugleich jedoch vor einem erneuten Aufflammen gewarnt. Damals waren 650 Feuerwehrleute mit der Bekämpfung von Glutnestern und der Sicherung der Ränder des Brandgebiets beschäftigt; auch Hubschrauber kamen zum Einsatz. Das Lagezentrum der Präfektur und die kommunalen Schutzpläne blieben aktiviert. Am 28. Juli meldeten die Behörden den Brand nach acht Tagen intensiver Löscharbeiten als unter Kontrolle.

In der dicht bewachsenen und teils schwer zugänglichen Landschaft ist damit noch keine vollständige Entwarnung verbunden. Hitze kann sich lange im Boden halten; Wind und trockene Vegetation erhöhen das Risiko neuer Brandherde. Nach den vorliegenden Lageberichten erfasste das Feuer rund 4.500 Hektar, von denen etwa 4.100 Hektar tatsächlich verbrannten. Betroffen waren neben Montfort-sur-Argens unter anderem Pontevès, Cotignac, Correns, Châteauvert, Barjols und Brue-Auriac.

Der Bürgermeister von Montfort-sur-Argens berichtet von wachsender Erschöpfung in der Gemeinde. Hinter den Einwohnern liegen Tage der Ungewissheit, der Evakuierungen und der Sorge um Häuser, Tiere und Angehörige. Nun beginnt die mühsame Bestandsaufnahme: Versicherungen müssen Schäden erfassen, beschädigte Gebäude gesichert und unbewohnbare Häuser geprüft werden. Zugleich muss die Gemeinde Menschen unterstützen, die vorerst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren können.

Nach Angaben aus dem Ort ist der Brand am Gros Bessillon der bislang am längsten andauernde Waldbrand in der Geschichte des Départements Var. Während die Feuerwehr das Gelände weiterhin überwacht, sind die Folgen in Montfort-sur-Argens längst konkret: Zahlreiche Familien stehen vor langwierigen Aufräumarbeiten, Reparaturen oder dem vollständigen Wiederaufbau ihres Zuhauses.

Quellen

  • Franceinfo
  • Präfektur des Var
  • Gemeinde Montfort-sur-Argens
  • Le Monde

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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