El Cacao – 09.10.2026: Ein Erdbeben der Stärke 5,8 hat am Freitag um 13.37 Uhr Ortszeit die Umgebung der Gemeinde El Cacao in der panamaischen Provinz Los Santos erschüttert. Der United States Geological Survey verortete das Epizentrum einen Kilometer südlich des Ortes, den Erdbebenherd in zehn Kilometern Tiefe. Die Erschütterung wurde um 18.37 Uhr koordinierter Weltzeit registriert.
Das Beben folgte auf eine wesentlich stärkere Erschütterung, die Panama am selben Tag um 17.56 Uhr koordinierter Weltzeit getroffen hatte. Der United States Geological Survey gab deren Stärke nach mehreren Korrekturen mit 7,7 an. Das Beben bei El Cacao gehört damit zu einer Serie seismischer Ereignisse, die im Süden des Landes und auf der Azuero-Halbinsel deutlich zu spüren waren.
Die Nachrichtenagentur Associated Press berichtete nach dem Hauptbeben von beschädigten Gebäuden nahe dem Epizentrum und von Evakuierungen in mehreren Landesteilen. Auch in Panama-Stadt verließen Menschen vorsorglich ihre Häuser und Büros. Für das nachfolgende Beben der Stärke 5,8 lagen zunächst keine gesonderten, behördlich bestätigten Angaben über Verletzte, Todesopfer oder größere Sachschäden vor.
Panamas Zivilschutz SINAPROC und das Institut für Geowissenschaften der Universität Panama nahmen nach Angaben der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation Lageprüfungen und Schadenerhebungen auf. Besondere Aufmerksamkeit galt den Provinzen Herrera, Veraguas und Los Santos. Einsatzkräfte kontrollierten dort gefährdete Gebäude, Verkehrsverbindungen und die Versorgung der betroffenen Gemeinden. Solche Prüfungen können mehrere Stunden dauern, weil Schäden an abgelegenen Orten oft erst nach und nach gemeldet werden.
Das Hauptbeben hatte zunächst Warnungen vor möglichen ungewöhnlichen Meereswellen an mehreren Pazifikküsten Mittel- und Südamerikas ausgelöst. Die Küstengebiete wurden daraufhin weiter überwacht. Der Panamakanal blieb nach ersten Mitteilungen des Kanalbetreibers in Betrieb. Einzelne Einrichtungen in Panama-Stadt überprüften vorsorglich ihre Sicherheitsabläufe.
Nach Einschätzung des Instituts für Geowissenschaften steht die Bebenserie mit dem aktiven Störungssystem Azuero-Sona in Verbindung. Nach einem starken Hauptbeben können weitere deutlich spürbare Erschütterungen auftreten. Ihre Stärke und zeitliche Abfolge lassen sich jedoch nicht zuverlässig vorhersagen. Auch die genaue Zuordnung einzelner Schäden zu einem bestimmten Beben erfordert Untersuchungen vor Ort.
Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, sichtbar beschädigte Gebäude nicht ohne Freigabe zu betreten und Mitteilungen über offizielle Kanäle zu verfolgen. Verlässliche Angaben zum gesamten Ausmaß der Schäden lagen am Abend des 9. Oktober noch nicht vor; SINAPROC setzte seine Kontrollen in den betroffenen Provinzen fort.
Quellen
- United States Geological Survey
- Associated Press
- Panamerikanische Gesundheitsorganisation
- Panamaischer Zivilschutz SINAPROC
Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).