Die Omikron-Variante wurde erstmals im November in Botswana und Südafrika festgestellt und wird nun genau beobachtet. Sie ist hochansteckend und ähnelt in ihren Symptomen einer einfachen Erkältung.
Die neue Covid-19-Variante, Omikron, die Mitte November in Botswana und Südafrika festgestellt wurde, wurde der WHO am 24. November von den Südafrikanern gemeldet. Innerhalb weniger Tage wurde diese Variante, die nach dem fünfzehnten Buchstaben des griechischen Alphabets benannt ist, auf mehreren Kontinenten entdeckt, darunter auch in Frankreich.
Der erste infizierte Patient, ein 30-jähriger Südafrikaner, fühlte sich mehrere Tage lang müde und hatte Kopfschmerzen. "Er hatte nicht wirklich Halsschmerzen, er beschrieb es eher als Juckreiz, keinen Husten, keinen Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns", erklärte Dr. Angelique Coetzee, die Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbands, die ihn untersuchte, gegenüber der BBC. Die WHO bestätigt, dass derzeit meistens nur "leichte" Formen von Covid-19 festgestellt werden.
Die hochansteckende Variante hat die Symptome einer Erkältung. Aber wie kann man die beiden unterscheiden? Die Wissenschaftler aus Südafrika stellten fünf spezifische Symptome fest: Halskratzen, starke Müdigkeit, trockener Husten, Nachtschweiß und Muskelschmerzen. In der britischen Zeitung The Sun sagt Professor Lawrence Young, Virologe an der Warwick University in Coventry, dass die Menschen mit "Omikron zunächst Kopfschmerzen bekommen und Müdigkeit verspüren. Wohingegen der Ausbruch einer Erkältung etwas schleichender zu sein scheint". Der sicherste Weg aber, um bei ähnlichen Symptomen herauszufinden, ob man sich tatsächlich mit dem Virus angesteckt hat, ist, sich testen zu lassen.