Wirtschaft

SharkNinja: Was die teuren Küchengeräte wirklich leisten

SharkNinja erobert mit Heißluftfritteusen, Eismaschinen und Kaffeeautomaten französische Küchen. Eine aktuelle Untersuchung fragt, ob die stark beworbenen Geräte ihre Preise rechtfertigen.

Paris – 08.09.2026: Mit kurzen Rezeptvideos, anschaulichen Vorführungen und dem Versprechen müheloser Ergebnisse hat sich SharkNinja einen festen Platz in französischen Küchen erarbeitet. Vor allem unter der Marke Ninja verkauft der Konzern Heißluftfritteusen, Eismaschinen, Mixer und Kaffeeautomaten. Eine am Dienstag veröffentlichte Untersuchung von Franceinfo geht nun der Frage nach, ob die tatsächliche Leistung der Geräte mit der wirkungsvollen Vermarktung und den teils hohen Preisen Schritt hält.

Der Erfolg beruht wesentlich auf Geräten, die mehrere Funktionen verbinden und schnelle, leicht reproduzierbare Ergebnisse versprechen. Besonders präsent sind Heißluftfritteusen. Sie sollen Speisen mit wenig Fett knusprig garen und je nach Modell Aufgaben von Backofen, Grill und Fritteuse übernehmen. Damit sprechen sie Haushalte an, die Zeit sparen oder unterschiedliche Zubereitungsarten in einem kompakten Gerät bündeln möchten.

Preislich bewegt sich Ninja allerdings keineswegs allein im Einstiegssegment. Im französischen Onlineshop des Herstellers wird die halbautomatische Espressomaschine Ninja Luxe Café Pro derzeit für 679,99 statt 799,99 Euro angeboten. Die Eismaschine Ninja CREAMi Deluxe kostet dort 219,99 Euro. Solche Summen machen eine nüchterne Prüfung erforderlich: Wie häufig wird das Gerät tatsächlich genutzt, wie viel Arbeitsfläche beansprucht es, und ersetzt es vorhandene Küchentechnik?

Bei Heißluftfritteusen hängt die Leistung stark vom Modell und vom vorgesehenen Einsatz ab. Vergleichstests bewerten Geräte von Ninja regelmäßig positiv. Im Alltag sind jedoch Fassungsvermögen, Zahl der Garzonen, Bedienung und Reinigung ebenso wichtig wie die reine Heizleistung. Zwei getrennte Körbe ermöglichen es, verschiedene Speisen parallel zuzubereiten. Dafür benötigen solche Modelle mehr Platz; abhängig von Programm, Menge und Laufzeit kann auch ihr Energieverbrauch höher ausfallen als bei kleineren Geräten.

Die geschmeidigen Rezeptvideos lassen technische Grenzen leicht in den Hintergrund treten. Größere Mengen garen in kompakten Behältern häufig weniger gleichmäßig. Knusprige Ergebnisse hängen zudem von Füllmenge, Vorheizen und regelmäßigem Wenden ab. Bei Eismaschinen müssen Zutaten vorbereitet und je nach Rezept vorgekühlt werden. Die Technik kann einzelne Arbeitsschritte erleichtern, nimmt den Nutzern aber nicht die gesamte Zubereitung ab.

Für SharkNinja ist die starke Präsenz in sozialen Netzwerken ein erheblicher Wettbewerbsvorteil: Vorführungen machen den Nutzen eines Produkts binnen Sekunden sichtbar. Käufer sollten dennoch konkrete Modelle statt Markenbilder vergleichen. Kapazität, Reinigungsaufwand, Ersatzteilversorgung und Garantiebedingungen entscheiden darüber, ob ein Gerät dauerhaft zum Küchenalltag gehört. Das Angebot des Herstellers reicht inzwischen von vergleichsweise günstigen Mixern bis zu hochpreisigen Kaffeemaschinen.

Quellen

  • Franceinfo
  • SharkNinja Frankreich
  • Les Numériques

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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