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Starkes Nachbeben erschüttert Panama

Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat den Süden Panamas in der Nacht zum 10. Oktober erneut erschüttert. Die Region war bereits am Vortag von einem schweren Hauptbeben getroffen worden. Eine verlässliche Opferbilanz lag zunächst…

La Tronosa – 10.10.2026: Im Süden Panamas hat ein Erdbeben der Stärke 6,0 die bereits von mehreren starken Erschütterungen betroffene Region erneut getroffen. Der United States Geological Survey registrierte das Beben am 10. Oktober um 04.14 Uhr koordinierter Weltzeit. In Panama war es zu diesem Zeitpunkt 23.14 Uhr am 9. Oktober. Das Epizentrum lag demnach sieben Kilometer nördlich von La Tronosa, die Tiefe wurde mit zehn Kilometern angegeben.

Die Erschütterung gehört zu einer Folge von Nachbeben nach dem schweren Hauptbeben vom 9. Oktober. Der amerikanische Erdbebendienst führt dieses inzwischen mit einer Magnitude von 7,7 und verortet das Epizentrum west-südwestlich von Pitaloza Arriba. Wenige Stunden später wurden weitere starke Beben in der Provinz Herrera und auf der Azuero-Halbinsel registriert, darunter eine Erschütterung der Stärke 6,6 westlich von Rio Grande.

Auch bei La Tronosa bebte die Erde innerhalb weniger Stunden mehrfach. Die Messdaten weisen vor dem Beben der Stärke 6,0 bereits eine Erschütterung der Stärke 4,7 nördlich des Ortes aus. Nach einem starken Hauptbeben können zahlreiche Nachbeben auftreten. Sie erschweren die Begutachtung der Schäden und erhöhen die Gefahr, dass bereits geschwächte Gebäude, Mauern oder Verkehrswege weiteren Belastungen nicht standhalten.

Der panamaische Katastrophenschutz SINAPROC kontrolliert nach eigenen Angaben mögliche Schäden und koordiniert die Lagebeobachtung mit anderen zuständigen Stellen. Aus mehreren Provinzen wurden Schäden an Wohnhäusern, Schulen, Krankenhäusern, Kirchen, öffentlichen Gebäuden, Brücken und Straßen gemeldet. Eine belastbare landesweite Bilanz zu Verletzten und Todesopfern lag am Samstagvormittag zunächst nicht vor. Damit blieb auch das tatsächliche Ausmaß der Katastrophe unklar.

Das Hauptbeben war am Freitag in weiten Teilen Panamas zu spüren und führte vielerorts zu Evakuierungen. Auch in Panama-Stadt nahmen Menschen die Erschütterungen deutlich wahr. Medien meldeten Gebäudeschäden vor allem außerhalb der Hauptstadt sowie zeitweilige Unterbrechungen der Stromversorgung in mehreren Provinzen. Der Betrieb am Panamakanal wurde nach den vorliegenden Berichten fortgesetzt. Eine abschließende Bewertung möglicher Schäden an Verkehrswegen und öffentlichen Einrichtungen veröffentlichten die Behörden zunächst nicht.

Für die Bevölkerung besteht vor allem in beschädigten Gebäuden, an instabilen Hängen und auf möglicherweise beeinträchtigten Straßen weiterhin Gefahr. Der Katastrophenschutz rief dazu auf, amtliche Mitteilungen zu verfolgen, beschädigte Bauwerke zu meiden und bei weiteren Erschütterungen die empfohlenen Schutzmaßnahmen einzuhalten. Der United States Geological Survey überprüft seine Angaben zu Stärke, Tiefe und Lage der einzelnen Beben fortlaufend anhand neuer Messdaten.

Quellen

  • United States Geological Survey
  • Sistema Nacional de Protección Civil de Panamá
  • Associated Press
  • Agencia EFE

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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